00:00:05: Fragen des Menschseins.
00:00:06: Veronica Bonelli im Gespräch mit dem Psychotherapeutin Dr.
00:00:10: Christoph Kolbe.
00:00:14: Hallo, lieber Christoph!
00:00:16: Grüß dich, Veronica!
00:00:18: Christoph, kannst du dich erinnern?
00:00:20: Denk mal ein bisschen nach in den letzten Tagen oder Wochen fällt dir eine Begebenheit ein.
00:00:27: Wo du dich noch dran erinnerst wo jemand freundlich zu dir war vielleicht so einer Straßenbegegnung Irgendwo was, was dir noch einfällt.
00:00:39: Gibt's sowas?
00:00:40: Also
00:00:40: was mir ganz spontan einfällt ich war in der letzten Woche auf Ibiza und da ging ja dieser furchtbare Herbststurm runter und das war schon wirklich gigantisch und gewaltig was da an Wassermassen runter kam und auf einmal haben wir uns alle als Nachbarn versammelt.
00:01:00: Also über den Tag verteilt war das so ein bisschen, dass einer zum anderen kam und sagte Mensch wie sieht es denn bei dir aus?
00:01:06: Und ist alles in Ordnung?
00:01:09: und wie ist das gelaufen.
00:01:10: Das fand ich irgendwie eine ganz berührende Erfahrung.
00:01:14: Wie man sich so in der Not begegnet und zusammenkommt und dann guckt und aufeinander auch ein bisschen acht hat, wie es wohl gehen mag.
00:01:24: Ob Hilfe notwendig ist und ob man zurecht kommt
00:01:27: usw.,
00:01:28: das hat mich sehr beeindruckt fand ich toll.
00:01:31: Sehr schön!
00:01:32: Das war ja auch das Schöne.
00:01:34: Damals in dieser Corona-Zeit haben wir ja gerade am Anfang, glaube ich viele so eine ähnliche Erfahrung gemacht.
00:01:39: Es war was Gutes aus der Zeit?
00:01:41: Jetzt muss ich natürlich nachfragen alles gut gegangen.
00:01:43: Ja, ja, inzwischen habe ich alles wieder behoben aber es war gewaltig.
00:01:48: Ich glaube, ich hab noch nie so einen Herbststurm erlebt wie dort auch das Gewitter und die Blitzbetraf Und es ist zum Glück schon einiges nicht kaputt gegangen, aber in Mitleidenschaft gezogen.
00:02:03: Aber ich habe das meiste alles wieder herstellen
00:02:06: können.".
00:02:08: Okay Gott sei Dank!
00:02:09: Sag mal darf ich dir die Frage auch stellen?
00:02:12: Wer ist dir denn freundlich begegnet oder fällt dir was ein?
00:02:17: Ja auch gerade heute.
00:02:19: Ich arbeite ja auch bei einem Radio und da haben wir eine Kantine Zu wenig Geld auf meiner Karte, das müssen wir immer da drauf speichern.
00:02:29: Und ich war mir nicht ganz sicher und hab's mal probiert... ...und dann hat der das Geld kassiert halt gesehen.
00:02:37: Ich glaube es waren sogar über einen Euro, der mir gefehlt hat.. ..und dann hatte er weil er mich auch kennt und so aber wie sagt man fünf gerade sein Lassen hat gesagt?
00:02:46: Das passt schon!
00:02:47: Und das fand ich total nett.
00:02:51: genau Ja, manchmal geht mir das auch so wenn ich einfach beim Einkaufen bin und so eine nette Verkäuferin an der Kasse habe die mich freundlich begrüßt.
00:03:04: Und manchmal bin ich sogar richtig erschrocken weil ich selber gar nicht so dran gedacht habe so offen und zugewandt zu sein und dann von jemandem so freundlicher angesprochen zu werden.
00:03:13: Das macht unglaublich viel mit einem sodass man dann auf einmal anders in die Begegnung geht In die Beziehung tritt sogar ein bisschen beschwingter aus einem Laden rausgeht.
00:03:25: Ja genau, ich habe da eine Begebenheit die ich noch erzählen mag, die mir da jetzt auch einfällt.
00:03:30: das ist Jahre her Ich kann mich aber immer noch gut erinnern.
00:03:33: Da hab' ich in einem Haus gewohnt bei uns in Wien im zweiten Bezirk der Wohnen sehr viele jüdische Menschen.
00:03:40: also die Gegend ist auch bekannt dafür und ich bin nach Hause gekommen mit meinem Fahrrad und wollte es gibt dort sein großes Tor wo man in den Innenhof reinkam und dort wollte ich rein und mein Fahrrad abstellen.
00:03:54: Ich habe an der Tür so rum getan, weil es ein bisschen kompliziert war mit dem Fahrrad um sie aufzukriegen und habe dann bemerkt dass jemand von innen auch herum probiert mit der Tür.
00:04:05: Und ich war die erste der es geglückt ist die Tür aufzumachen.
00:04:09: Dann ist vor mir ein kleiner Bub gestanden, ich glaube auch mit dem.
00:04:13: Er hat eine Kippe auf, deswegen weiß ich das ist ein jüdischer Puppa.
00:04:19: Und dann sagt er so zu mir, weil ich ihm dann geholfen habe mit dem Fahrrad-Sakter zu mir Sie sind ein Segen und ich fand es so nett!
00:04:28: Also er hat nicht gesagt Danke oder so sondern erstens mal war er eben total freundlich und dann hatte er diese Wortwahlen getroffen die natürlich für ihn.
00:04:37: aber das war auch so gewöhnlich dass ich es mir gemerkt habe und ich war nachher auch irgendwie ganz beschwingt, weil wenn du jemand sagt sie sind ein Segen.
00:04:46: Das ist doch schön!
00:04:49: Also ich denke immer wieder daran... Und es gibt einen guten Grund warum wir das jetzt ansprechen.
00:04:54: Ich glaube dir ist gerade auch noch was eingefallen oder hab' ich's
00:04:56: auch mal
00:04:57: unseren Zuhörer und Hörerinnen, dass wir heute über das Thema Freundlichkeit sprechen wollen?
00:05:03: Ja Also wenn du das erzählst, eben diese Geschichte fällt mir aus dem Sommer ein.
00:05:08: Ich hatte ja in diesem Sommer einen Selbsterfahrungsseminar an der Toskana und bin dort nach Florenz geflogen und steige in Florenz aus dem Flughafen aus, komme aus dem Gebäude und möchte in die Innenstadt von Florenz fahren und wollte mir ein Ticket besorgen um dorthin zu fahren.
00:05:31: Dann spricht mich eine junge Frau an ob sie mir helfen dürfte beim Lösen dieses Tickets und am Schluss stellt sich heraus, dass also mein ganzes Portemonnaie geklaut ist.
00:05:41: Und viel Geld verloren gegangen ist weil das dann abgehoben wurde.
00:05:46: Dann hatte das eine Dame in der Straßenbahn mitbekommen.
00:05:51: Meine ganze Unruhe und mein Erschrockensein und die Suche nach dem Portemonaise.
00:05:57: Und dann spricht die mich an und beruhigt mich so ein bisschen Und dann hat die tatsächlich anderthalb Stunden oder zwei Stunden mit mir also so eine Irrfahrt durch Florenz gemacht, bis wir eine Polizeistation hatten wo ich den Schaden melden konnte und mich begleitet hat.
00:06:16: Das hätte sie alles gar nicht machen müssen, aber die hat einfach gesagt das ist ein Mann der jetzt eine Not und den unterstütze ich.
00:06:23: Und als wir uns dann verabschiedet haben habe ich auch zu ihr gesagt Sie sind ein Engel!
00:06:27: Das ist wunderbar dass sie mir so geholfen haben.
00:06:31: Ja das war wirklich ne ganz wertvolle Begegnung und da hab' ich gemerkt was das mit einem macht wenn in einer bestimmten Ausnahmesituation in der man sich befindet jemand zu einem steht und einfach nur freundlich ist.
00:06:45: Und gar nicht genervt ist, auch wenn es Zeit braucht.
00:06:49: Ich habe die Zeit, ich warte hier mit bis wir dran sind und die Anzeige aufgeben können.
00:06:54: Hätte das wahrscheinlich schon alles irgendwie hingekriegt aber so war's natürlich viel einfacher.
00:07:00: Ja voll schön!
00:07:03: Soll gerne alle, die zuhören jetzt ermutigen, kurz darüber nachzudenken was ihr schon erlebt habt in diese Richtung?
00:07:11: Weil ich glaube, das sind ganz wesentliche Momente im Leben.
00:07:15: Auch wenn sie es so klein und nebenbei wirken aber wie man hier jetzt an uns beiden schon merkt.
00:07:20: Wir erzählen uns das mit voller Begeisterung Und wir wissen es noch.
00:07:26: Also diese eine Geschichte mit dem Buben Das ist wirklich Jahre her.
00:07:29: und eine andere Geschichte auch schon Jahre her, die habe ich in Amerika erlebt.
00:07:33: Da hat mich einer Dame im Museum angesprochen und hat einfach nur zu mir gesagt Ich wollte ihnen nur sagen Iraq ist so hübsch Also eine Kleinigkeit.
00:07:41: Aber ich fand das so nett, dass sie das sagt und seitdem mache ich es auch hin- und wieder wenn's irgendwie passt.
00:07:46: die Österreicher sind vielleicht nicht solche Dinge ganz einfach machen.
00:07:52: also wenn Fremden ansprechen und sagen Sie schauen gut aus Das erlebt man vielleicht nicht so oft aber Es ist eine Kleinigkeiten und man freut sich so obwohl es wirklich nur eine Kleinlichkeit ist Und es ist eben erwiesen, dass Freundlichkeit ansteckend ist.
00:08:08: Und ich glaube, das sagen wir oft in Zeiten wie diesen.
00:08:16: aber irgendwie hat mir schon ein bisschen den Eindruck dass gerade auf so Social Media Plattformen und so weiter Sehr schnell, sehr viel Negatives passiert.
00:08:27: Dass man viel schimpft und sich mitreißen lässt von so Anklagen Es braucht nur irgendeine Person der Öffentlichkeit einen kleinen Fehltritt machen Also der vielleicht passiert Und schon hat man einen Shitstorm wie man es nicht vorstellen konnte.
00:08:43: Das kann ganze Existenzen ausradieren.
00:08:47: Mir kommt vor dass wir damit Freundlichkeit ganz viel machen können.
00:08:52: Vor allem ist eben auch interessant, es gibt Bücher dazu zu dem Thema.
00:08:58: Es beschäftigen sich viele Menschen mit diesem Thema Freundlichkeit und es gibt Studien dazu.
00:09:03: Ich habe zum Beispiel gefunden – das ist glaube ich keine angeleitete Studie gewesen aber eine Geschichte die dann passiert ist wenn ich es richtig verstanden habe, die aber in Literatur einen Gang gefunden hat.
00:09:19: Da hat jemand bei McDrive Also bei McDonalds im Auto wollte sich ein Essen kaufen und hat einfach für den, der hinter ihnen kam auch gleich mit bezahlt.
00:09:32: Und der hinter ihm hat sich dann gedacht ah das muss ich jetzt auch machen!
00:09:37: Ich glaube es ging über zweihundert mal so weiter dass immer der nächste dann für den nächsten bezahlt hat oder?
00:09:44: Total nett.
00:09:45: Hab ich noch
00:09:45: nie gehört, toll!
00:09:47: Habe ich schon gelesen in einem Artikel zum Thema Freundlichkeit?
00:09:50: Ich habe es ein bisschen gegugelt und das finde ich eine richtig schöne Sache und ich glaube dass das so passiert.
00:09:57: also ich denke auch wenn mir sowas passiert jemand ist freundlich zu mir das ist vielleicht in der Früh werde ich anders durch den Tag gehen und es wird mir sehr viel leichter fallen auch zur nächsten Person die mir begegnet selbst auch freundliche sein und ich finde Und deswegen habe ich das Thema auch für heute ausgewählt.
00:10:15: Es gibt noch einen zweiten Grund, den ich dann noch ansprechen werde – aber das ist einer!
00:10:19: Ich finde wir sollten darüber mehr sprechen und das machen oder?
00:10:25: Gehört ja auch übrigens zu den gehobenen Emotionen.
00:10:29: die Freude vielleicht überhaupt überlegen, dass die Emotionen ja unter anderem mit dafür verantwortlich sind.
00:10:39: Dass wir uns lebendig fühlen weil wir in den Emotionen spüren wie es uns mit etwas geht.
00:10:47: dann haben wir eine besondere Begegnung und Nähe in der Freundlichkeit und in der Freude zu dem was uns belebt und was uns vitalisiert Und ja, in eine Offenheit und Zugewandtheit vielleicht bis hin sogar zur Dankbarkeit bringt.
00:11:08: Ja so dass wir ja vielleicht sogar auch darüber nachdenken sollten solche Emotionen nicht einfach nur irgendwie dem Augenblickserleben zu überlassen sondern auch zu einer Haltung werden zu lassen.
00:11:24: also jetzt denke ich an die Dankbarigkeit dass das alles gar nicht selbstverständlich ist, was wir hier alles haben und erleben dürfen.
00:11:33: Und welche Möglichkeiten uns zur Verfügung stehen.
00:11:37: Dass die Haltung ja auch zum Ausdruck bringt – Wir haben kein Recht darauf!
00:11:41: Wir haben das nicht uns
00:11:42: verdient!"
00:11:44: sondern das ist oft eine schicksalhafte Glückserfahrung, die wir machen.
00:11:50: Dass wir das jetzt erleben dürfen und so können wir glaube ich weiß man ja heute auch in der Behandlung von Depressionen dass wenn man die Mundwinkel nach oben zieht die Stimmung nach und nach einer andere wird.
00:12:03: also das ist nicht nur gemacht sondern Wir versetzen uns in eine Erlebensqualität hinein Die uns einen anderen Zugang zum Leben ermöglicht.
00:12:14: Genau, also das wird eben auch in diesen Artikeln, die ich da gelesen habe kommt es immer wieder vor.
00:12:21: Das empfohlen wird, dass als Haltung so wie du sagst sich anzueignen.
00:12:26: Also es gibt dann so Dinge wie sieben Tipps, wie du Freundlichkeit üben kannst und so weiter... zeigt mir, dass offenbar sich Menschen darüber Gedanken machen.
00:12:37: Dass es wohl gut wäre mehrfreundlich zu sein, mehr Freundlichkeit in die Welt zu bringen und wie man dann auch dazu beitragen kann, dass man das auch für sich selber mehr entdecken und irgendwie auch üben kann.
00:12:50: Wobei es auch so ist, dass ich gelesen habe, dass das schon etwas ist was uns Menschen angeboren zu sein scheint.
00:12:58: also jeder Mensch weiß wie Freundlichkeit geht.
00:13:02: Wir sind es vielleicht nicht immer.
00:13:04: Aber wir können das, finde ich auch ganz interessant.
00:13:08: Ich glaube, es hat etwas damit zu tun, dass der Mensch ja doch ein Herdentier oder ein Beziehungswesen ist und dass wir auf Kooperation aufgebaut sind – also wir können nur überleben wenn wir kooperieren – und von Anfang an sind wir auf andere angewiesen.
00:13:24: Also was sagst du zu dieser These?
00:13:27: Das Freundlichkeit, was wir grundsätzlich alle können?
00:13:32: Ja, also ich habe jetzt ehrlich gestanden mich damit nicht dahingehend beschäftigt ob ich wüsste dass das angeboren ist oder nicht aber ich glaube überhaupt diese grundlegenden Emotionen sind uns eigen und insofern kann ich dem glaube ich schnell und gut zustimmen.
00:13:48: Ich meine ja in der Freundlichkeit bin ich erst mal offen auch und zugewandt dem anderen gegenüber Also entweder den Geschehnissen gegenüber, aber wir reden ja jetzt vor allen Dingen auch Freundlichkeit im Bezug auf die Begegnung in Menschen.
00:14:07: Das heißt ja ich gebe damit zum Ausdruck dass der andere sich angenommen erlebt das ich ihn erst mal sein lasse, dass darin was erwünschtes liegt und etwas Gutes liegt ihm zu begegnen.
00:14:21: Und das macht natürlich ein ganz anderes Klima, als wenn wir einen Klima haben in dem der andere sich erst mal beweisen muss ob er hier der Richtige ist.
00:14:30: Also wir schaffen dadurch glaube ich einen Zugang zueinander, der das kooperative viel stärker an den Vordergrund stellt, wenn es uns gelingt uns freundlich zu begegneten.
00:14:41: Die Frage ist warum sind wir das nicht eigentlich permanent?
00:14:46: Warum kippt das?
00:14:47: Das ist schon schwierig!
00:14:50: Ja, das kann man vielleicht noch erforschen.
00:14:53: Ich kann vielleicht noch dazulegen dass was ich herausgefunden habe fand ich auch ganz spannend, dass wir ungefähr im Alter von fünf Jahren verstehen lernen, dass Wir Freundlichkeit auch einsetzen können um etwas zu bekommen.
00:15:13: also es gibt man könnte sagen zwei Arten von Freundlichkeit die eine Einfach so und die strategische Freundlichkeit, die auf eine Gegenleistung ausgelegt ist.
00:15:24: Das heißt ich mache etwas damit ich etwas kriege.
00:15:27: das muss auch nicht immer gleich moralisch negativ sein.
00:15:30: Ich glaube das ist auch durchaus voll okay.
00:15:34: Das setze ich so ein.
00:15:36: Das altruistische Reis vielleicht noch sympathischer aber ich finde es jedenfalls ganz interessant.
00:15:41: ungefähr mit fünf Jahren geht das los wo wir verstehen dass wir das einsetzen können.
00:15:48: Ja, ja.
00:15:49: Das sind dann die Bewusstseinsentwicklungsphasen in denen wir auch solche Wahrnehmungen haben und vielleicht auch wissen das wenn wir wünschen dass der andere sich uns zuwendet oder uns etwas gibt an dem uns liegt Dass wir ihm dann auch etwas zu geben haben.
00:16:09: Und die Freundlichkeit ist ja auch drückt er den Respekt vor dem anderen aus dass er In seiner Freiheit steht mir das geben zu können und mir das natürlich von sich aus leichter geben wird, wenn ich ihm respektvoll und freundlich also zugewandt begegne.
00:16:30: Also von daher glaube ich da ist wie du das richtig sagst nicht zwingend sofort etwas Negatives mit drin, etwas berechnend Negatives mittrin sondern ja dass der andere auch verdient hat.
00:16:44: Ich denke, in meiner Überzeugung liegt in der Freundlichkeit noch ein weiterer Aspekt.
00:16:48: Nämlich den Respekt, den ich dem anderen damit zum Ausdruck bringe.
00:16:52: Dass ich ihn schätze und dass in meiner Freundlichkeit auch zum Ausdrück kommt, das er gesehen wird – das ist der eine Aspekt -, aber dass ich ihm Respekt zolle und deshalb ihm mit der Haltung der Freundschaft
00:17:12: begegne.".
00:17:13: Er hat das verdient, weil er ein Mensch ist.
00:17:17: Ja ich habe da auch eine kleine Liste gefunden an so ähnlichen Dingen die dazu gehören.
00:17:23: zum Thema Freundlichkeit Da wäre... Ich zähl sie dir mal auf du kannst ja dann auch das einzelne jeweils kommentieren.
00:17:30: Da wäre Empathie.
00:17:32: Also, ich muss ein bisschen spüren können.
00:17:34: Wie geht es dem anderen und dann entscheiden können was heißt das jetzt in dem konkreten Fall?
00:17:38: freundlich zu sein?
00:17:40: Das ist ja vielleicht nicht immer das gleiche notwendig bei der einen oder unter anderem Person.
00:17:45: Achtsamkeit Sie müssen wieder dabei sein also auch präsent sein.
00:17:49: Ich kann nicht mit dem Handy in der Hand gleichzeitig freundlicher zur Verkäuferin sein Muss das Handy weggeben.
00:17:55: Ich muss dem anderen sagen ich bin jetzt auch wirklich da irgendwie.
00:17:58: dass war nicht auch ein ganz wichtigen Aspekt.
00:18:01: Blickkontakt gehört dazu.
00:18:02: Ich muss vielleicht ein bisschen aktiv zuhören können, wohlwollende Sprache gehört dazu kleine Gesten also.
00:18:11: das sind ein paar Punkte die wichtig sind damit ich auch freundlich sein kann.
00:18:17: Wir würden in der Existenzanalyse diese Themen sehr stark aus dem Horizont der zweiten Grundmotivation, so wie wir das nach Längle definiert haben zuordnen.
00:18:28: Und da geht es ja auch um Näherfahrung und Zuwendungen also die... Das was du beschreibst sind eigentlich alles Elemente der Zuwendung, in denen sich der andere im Grunde gesehen fühlt und mir dann im Grunden begegnen kann und nahe sein kann.
00:18:46: Ja, und so glaube ich entsteht ein gesehen werden im Erleben des anderen.
00:18:54: Und ein geschätzt werden darin auch und es wert zu sein also geachtet zu sein Es wird zu sein angeschaut zu werden.
00:19:06: ja mir selber ist das passiert dass manchmal und das ist mir dann unangenehm wenn mir das auffällt Dass ich, wenn ich so unterwegs bin oder beim Einkaufen bin einfach nur sage... Ich hätte gerne noch zweihundert Gramm davon.
00:19:21: Ja und vergesse zu sagen Guten Tag!
00:19:25: Oder irgendwie eine Ansprache ans Gegenüber.
00:19:29: Manchmal kommt dann etwas patzig zurück, guten Tag.
00:19:32: und dann werde ich darauf hingewiesen dass ich jetzt hier ein bisschen unhöflich war indem ich einfach nur eine Bestellung aufgegeben habe ja ist mir dann unangenehm aber ich kann schon etwas verstehen.
00:19:46: das damit also nicht nur das gesehen werden selber sondern Freundlichkeit heißt ja auch Ich lasst dich gelten, ich schätze das.
00:19:59: Das sind alles so Elemente die in dieser Freundlichkeit mit drin sind und damit beziehe ich mich auf den anderen.
00:20:06: Ich glaube unsere Welt ist eine sehr nüchterne Welt geworden.
00:20:10: Ja, das stelle ich so immer wieder fest.
00:20:12: Auch wenn man in der Großstadt nebeneinander hergeht... Ich habe jetzt hier an meinem Haus ein paar Sachen gemacht und dann haben Leute in der Straße geparkt und auf einmal haben sie das gesehen und dann sind mich sehr freundlich gegrüßt.
00:20:26: Das fand ich irgendwie nett!
00:20:28: Ich kannte die alle nicht Aber es war für den Moment so eine Kontaktaufnahme und sie haben zum Ausdruck gebracht, dass Sie mich in meinem Busysein registrieren und wahrnehmen.
00:20:40: Und dass hier jeder darin seinen Weg geht.
00:20:43: aber wir sind doch nicht nur alleine da drin sondern wir sind letztlich auch eine Gemeinschaft.
00:20:50: Ich war gestern im Weinviertel in Österreich eine Region ganz kleiner Ort.
00:20:56: Übrigens für alle die da mal in der Gegend sind, ich mache eine kleine Werbeeinschaltung für das Non-Seum.
00:21:02: Das ist ein Museum, in dem lauter unnütze Dinge ausgestellt werden.
00:21:07: Sehr sehr viele Dinge sind das!
00:21:09: Es ist wirklich sehr lustig und empfehlenswert.
00:21:12: Da sind einfach Menschen... Die Dinge sozusagen in Gestalt gebracht haben, die wir manchmal so daherreden wenn wir vielleicht gute Laune haben oder wenn man so zusammensitzt zu späterer Stunde und es fällt einem irgendeinen Quatsch ein, ich sag's jetzt mal so.
00:21:29: Und dort gibt´s alle diese Sachen.
00:21:30: Es ist wirklich lustig.
00:21:32: Non-Seum!
00:21:32: Und jedenfalls in diesem Ort oder das Non-seum isst mir das auch wieder aufgefallen was oft eher im ländlichen Gegenden einfach noch so ist oder auch am Berg beim Wandern.
00:21:42: Das muss sich einfach grüßt und so ganz selbstverständlich so Hallo Servus!
00:21:46: So als würde man sich kennen also... Das finde ich auch eine sehr schöne Sache, so wie du sagst.
00:21:54: Man wird gesehen, man wird wahrgenommen und man wird auch respektiert als Mensch – auch als Wiener der jetzt da gerade zur Besuch ist!
00:22:01: Das sind ja nicht immer die, über die man sich am meisten freut, die Wienern.
00:22:06: Aber ja, das finde ich sehr schön und es geht mir oft ab hier mitten in der Stadt.
00:22:13: Ja vielleicht ist es auch dieses Sich willkommen-Fühlen dann?
00:22:19: wenn man so angesprochen wird.
00:22:21: Es ist in Ordnung, dass man da ist und das man dazugehört.
00:22:27: Ja steckt ja auch das Wort Freund infreundlich.
00:22:31: Und das drückt ja eine große Nähe aus.
00:22:35: Ich habe dann noch eine Diskussion gefunden – Ist Freundlichkeit?
00:22:40: schon damit getan, bei dem was wir jetzt vor allem hatten dieses gesehen werden die zugewandte Haltung oder gehört auch die gute Tat dazu.
00:22:49: Also muss ich auch etwas machen, damit es als Freundlichkeit gilt?
00:22:55: Ich glaube du würdest jetzt eher nein sagen.
00:22:57: das reicht manchmal schon die Haltung, oder?
00:22:59: Ich verstehe die Frage noch nicht ganz.
00:23:02: Also reicht zugewarnt sein, reicht Zuhören.
00:23:06: da sein gehört zum freundlichen Sein.
00:23:10: auch noch dazu, dass ich dann was mache für die Person oder...
00:23:15: Find' dich nicht zwingend.
00:23:16: ...oder
00:23:17: irgendeinen Ausdruck?
00:23:19: Finde ich nicht zwingend!
00:23:21: Nee also ich denke es gibt doch Lebenssituationen da ist die Freundlichkeit eine wichtige Voraussetzung damit jemand anders das als Aufforderung wahrnimmt sich zeigen zu können, sich einbringen zu können und dann glaube ich muss ich nicht viel machen außer wenn man das abwarten oder das zugewandt sein als machen versteht.
00:23:42: Ja, aber ich würde eher sagen es ist ein Klima dass sich eröffnet in dem ein erwünscht seien indem ein zugewanntssein zum Ausdruck gebracht wird dass dem anderen die Möglichkeit gibt einen Raum einem gemeinsamen Raum zu betreten.
00:23:58: ja ob Ich finde das sind zwei verschiedene Dinge ob ich jemandem gegenüber freundlich bin oder einen Auftrag verspüre auch eine Verantwortung, eine weitergehende Verantwortung zu übernehmen.
00:24:13: Und ich würde sagen das sollte man im Einzelfall klären ob man eine Verantwortung trägt Verantwortung des anderen, das Gegenübers ist für bestimmte Dinge Sorge zu tragen und dann übertreibt man es mit der Freundlichkeit wenn man gleich auch noch die Hilfestellung dazu gibt.
00:24:33: Also dass man das tut, ist glaube ich Ausdruck einer eine Zugewandheit vielleicht auch einer Liebe Dass man jemanden sieht und dass man ihm das jetzt geben möchte.
00:24:44: er könnte es alleine tun aber Ich gebe ihm das oder stehe auf und hole das Und dann, glaube ich ist das freundlich.
00:24:54: Das sind freundliche Geste Aber das ist Ausdruck einer Wertbeziehung die man hat und spürt und wie man sich im Grunde diesen Wert wechselseitig ausdrückt.
00:25:05: aber Ich würde nicht sagen dass das ein zwingendes Muss ist.
00:25:10: Ja es kann ja auch falsch verstanden werden.
00:25:13: jetzt wo du das angesprochen hast denke ich da vielleicht an Situationen wurde dieses helfen auch etwas sein kann, dass so ankommt wie als Message du kannst es nicht oder so.
00:25:32: Und das kann dann auch sehr daneben gehen tatsächlich.
00:25:36: Ja, das wäre ja eine andere Form von Freundlichkeit.
00:25:39: Das ist eigentlich ne Form die den anderen in gewisser Weise klein hält und im Grunde unmündig hält.
00:25:49: Ja, das finde ich ist eher gefährlich.
00:25:51: Das ja keine Freundlichkeit.
00:25:52: Da wird ja eher Freundlichkeit benutzt um ein Machtverhältnis zum Ausdruck zu bringen.
00:25:57: Freundlichkeit ist keine Macht aus Übungen kann gar nicht sein würde ich sagen und von daher geht es in der Freundlichkeit an der Stelle eher um eine freie... Gabel, also das heißt ich sehe dass du jetzt gerade ist und dir noch Salz fehlt.
00:26:14: Und das reiche ich dir rüber oder steh auf und hol das weil es doch vergessen wurde mit eingedeckt zu sein.
00:26:23: Aber natürlich kann ich auch sagen wenn du mehr Salz auf deinem Essen möchtest kannst ja auch aufstehen und dir das holen.
00:26:29: Ja, das ist glaube ich eine Frage auch der Beziehung und was man sich bedeutet.
00:26:34: Und ja wo man sieht auch Mensch dann erspare ich dem anderen dass er hat darin jetzt ne Angewiesenheit das erleichtert ihm etwas so.
00:26:44: Das unterstützt aber entmündigt nie.
00:26:50: Also Mama ist es dann vielleicht doch sehr sinnvoll zu fragen darf ich dir das tragen oder so einfach nachzufragen?
00:26:58: Dann kann auch der andere Stellung dazu nehmen.
00:27:00: Auch das?
00:27:01: Ja, dann bleibt es immer frei.
00:27:05: Und da kommen wir jetzt zu einem Thema, dass ich auch ansprechen wollte.
00:27:09: Ich habe ja vorher schon gesagt, es gibt einen zweiten Grund warum ich über Freundlichkeit sprechen wollte nämlich mir ist aufgefallen bei jemandem in meiner Umgebung und ich kenne das auch von mir dieses freundlich sein kann ja auch aus einem Druck heraus entstehen Also dieses helfen wollen.
00:27:29: Wir haben es jetzt gerade vorhin schon mit dem Helfen verbunden, deswegen bin ich auch drauf gekommen.
00:27:35: Ich kann auch freundlich sein weil ich Angst habe dass mir dann der andere Mensch vielleicht böse ist wenn ich irgendwas nicht für ihn tue und dann hab' ich ständig das Gefühl ich muss lieb sein zu allen mich bei allem und jedem bedanken.
00:27:53: also was ist ich?
00:27:55: Mal erlebt bei einer Kollegin, die hat sich dann mit Schokolade bedankt.
00:28:01: Bei den Kollegen, die für sie eingesprungen sind weil sie krank war was total nett ist.
00:28:08: aber da war so ein Moment wo ich mir gedacht habe stopp Vorsicht weil das jeder darf krank sein und gehört dazu zur Kollegenschaft, dass dann die anderen was übernehmen müssen.
00:28:21: Und natürlich kann man sagen okay das ist vielleicht eine ganz große Sache und eine Ausnahme irgendwas aber das eigentliche sollte das normale sein und es ist nicht notwendig sich bei jedem und allem hundertausend mal zu bedanken und das kann auch ein Ausdruck von etwas anderem sein.
00:28:36: Das würde ich auch gerne noch ein bisschen ansprechen diese zweite Seite von Freundlichkeit anderen Haltung oder eine andere Wurzel kommt und wo es dann ungesund wird.
00:28:51: Ja, ich glaube das ist ein Thema – das hat mit einem ganz anderen Thema im Grunde zu tun, dass nämlich Leben damit zusammenhängt, dass wir immer auch wenn ich etwas zugespitzt formuliere eine Zumutung sind für andere weil wir da sind.
00:29:10: Wenn ich jetzt eine Zumutung bin, also zum Beispiel wenn ich in einer Runde von einem Seminar eine Frage stelle.
00:29:17: Weil ich diese Frage habe, störe ich vielleicht die Entwicklung und die gedankliche Entwicklung des Seminars oder diese Frage interessiert niemanden anders der gerade mitteil nimmt und neben mir sitzt ja?
00:29:33: Und jetzt hab' ich aber diese Frage Und wenn mir daran liegt, dass sie geklärt wird, dann muss ich den Mut haben, Sie zu stellen.
00:29:43: Damit mute ich ja den anderen etwas zu, nämlich auszuhalten, dass das für mich gerade ein Anliegen ist, dass ich hier thematisiere.
00:29:55: Im Grunde könnte man sagen, das ganze menschliche Dasein ist auch eine Zumutung.
00:30:03: Ja, da wo wir leben, da stand vielleicht... Wo das Haus ist in dem Wohnen.
00:30:09: Da stand mal ein Wald und der wurde gerodet damit Menschen darin wohnen können und dort einen Platz finden, wo sie sich niederlassen können.
00:30:19: Wenn Kinder ganz klein sind dann schreien Sie weil sie Hunger haben Und dann sind sie darauf angewiesen dass eine Mama kommt oder ein Papa kommt und ihnen Nahrung gibt.
00:30:31: Und jetzt ist die Frage, ist das in Ordnung dass wir uns zumuten oder stehen wir in einer Schuld?
00:30:37: Das ist das nächste Thema daraus.
00:30:39: Also einmal gehört das Phänomen der Zumutung hinein und zum anderen ist die frage bringt mich die Zumutungen eine Schuld?
00:30:49: und dann glaube ich passiert folgendes das Freundlichkeit der Versuch ist die Schuld abzugelten Also indem ich besonders freundlich bin, indem ich lächle, in dem ich irgendwelche guten Dinge tue.
00:31:08: Dann ist es doch nicht mehr ganz so schlimm dass ich etwas brauche oder?
00:31:14: Und so glaube ich ist unbewusst das Denken der Menschen und dahinter steht im Grunde eine tiefe Unsicherheit.
00:31:21: darf ich mich zumuten.
00:31:24: Ja sehr spannend!
00:31:27: Ganz wichtig, weil ich glaube wir dürfen eben Freundlichkeit nicht mit Selbstaufgabe zum Beispiel auch verwechseln.
00:31:35: Ich darf ja trotzdem eben Grenzen setzen und ich darf so wie du vorher gesagt hast eine Frage stören aber ich kann es freundlich machen Ich muss nicht jedem überfahren, aber ich darf trotzdem klar sein.
00:31:50: Ich darf trotzdem Bedürfnisse haben.
00:31:52: also freundlich sein heißt nicht bedürfnislos sein heißt immer für alle da sein heißt Nicht immer alles machen heißt nicht ständig helfen das ist alles nicht freundliche sein oder nicht zumindest automatisch
00:32:05: Naja, das hat mit Folgendem zu tun.
00:32:07: Dass all diese Dinge die wir auch in der Bewegung zum anderen hintun... Das sind ja eher dann intentionale Akte Die wird tun.
00:32:16: Ja dass diese Intentionalenakte eigentlich nicht stimmen wenn ich mich, sagen wir mal aus dem Blick verliere!
00:32:25: Das ist jetzt etwas anspruchsvoll was ich sagen will Denn im intentionalen Akt bin ich natürlich ganz auf den andern gerichtet und es geht gerade nicht um mich.
00:32:35: Deswegen bin ich ganz beim anderen.
00:32:38: Aber ich glaube zu einem gesunden Sein in der Welt gehört immer die Selbstannahme und zur Selbstannahm gehört auch, dass ich auf mich achte und deswegen in einem guten Selbstbezug stehe.
00:32:52: Und Freundlichkeit schließt diesen Selbstbezug in keiner Weise aus!
00:32:57: Im Gegenteil, es wäre gefährlich wenn man nur freundlich ist indem man nur auf den anderen bezogen ist und sich selbst komplett aus dem Blick verliert.
00:33:06: Ja deswegen steht in der Bibel Liebe den Anderen wie dich selbst Und das ist immer ein Wechselbezug.
00:33:15: Ja, also ich finde das ein wichtigen Aspekt von dem Thema Freundlichkeit.
00:33:18: Vielleicht müssen wir es aber hier auch gar nicht groß auswerten, weil das ja auf viele andere Themen sind die damit reinkommen, die wir in anderen Podcast folgen auch schon besprochen haben.
00:33:29: Also vielleicht darf ich folgendem Aspekt noch sagen den ich an der Stelle wirklich wichtig finde dass es in Ordnung ist sich zu zumuten und dass die Freundlichkeit nicht die Tatsache der Zumutung relativiert.
00:33:46: Dann entsteht eine ganz komische Situation, dass ich mich zumute und gleichzeitig zurücknehme Und das kommt in der Regel bei anderen Menschen völlig irritierend an.
00:33:58: Sie wissen dann gar nicht ob sie sich wirklich auf den anderen einlassen sollen oder nicht und so weiter.
00:34:05: Ja?
00:34:06: Und wenn wir klar bleiben wollen, dann lebt die Klarheit glaube ich in dieser Doppel... Wie heißt das?
00:34:13: Wie kann ich sagen?
00:34:14: In diesem Doppeltem nämlich dass sich einerseits freundlich zugewandt bleibe aber auch weiß, dass die Zumutung, die durch die Tatsache da bin und dass ich was brauche oder dass jetzt hier vielleicht gerade das Wort habe in Ordnung ist.
00:34:33: Und diese beiden Dinge gehören, glaube ich, zusammen.
00:34:36: Ja!
00:34:37: Ich glaube es ist dieses...ich darf sein und du darfst sein oder?
00:34:40: Also ich kann ganz mit mir verbunden bleiben und trotzdem freundlich und zugewandt sein.
00:34:47: Ich muss mich deswegen nicht selbst verlassen, ich kann sehr klar sein aber immer noch eben mit dem anderen verbunden auch wenn ich zu ihm sage nein ich kann das jetzt nicht für dich machen zum Beispiel du fragst mich um etwas und ich musste einen Nein geben aber ich kann was in einer Art und Weise machen wo wir verbunden bleiben?
00:35:05: Ich muss sich nicht trennen oder von dem andern ich muss nicht in die totale Distanz gehen um klarzumachen dass ich das jetzt
00:35:17: Und wenn man es etwas anders ausdrückt, der gleiche Gedanke.
00:35:21: Dann kann ich beim anderen sein und gleichzeitig bei mir sein.
00:35:25: Ja genau.
00:35:26: Und die Kunst besteht glaube ich darin das gleichzeitig zu leben.
00:35:32: Das braucht wieder einen sehr guten selbst.
00:35:35: Wert.
00:35:35: Also ich darf zu mir stehen können und dann kann ich auch super gut mit dem anderen sein, das ist ja glaube ich auch etwas was wir in so helfernden Berufen am Anfang ganz viel besprechen.
00:35:48: Weil wenn ich das nicht kann, kann ich so einen Beruf auch schlecht machen wo es viel auch um sowas geht und dieses zugewandt sein und für andere da sein weil sonst gehe ich ständig über meine Grenzen oder ich benutze den anderen dafür weil ich mein Selbstwert kreiere weil ich nur gut bin wenn ich jemand bin der hilft.
00:36:09: oder und wenn ich mich so definiere dann ist das keine gute Voraussetzung für eine Art von Begegnung.
00:36:16: Im Grunde könnten wir zwei problematische Arten der Freundlichkeit unterscheiden.
00:36:20: Die eine, die mehr aus dem depressiven Muster kommt Das ist so diese unterwürfige Freundlichkeit, wo man spürt jemand bringt sich selber gar nicht mehr ein.
00:36:32: Ist gar nichts spürbar und richtet sich komplett nach dem anderen aus.
00:36:36: Ja was häufig in der Gegenübertragung so unangenehme Gefühle auslöst dass man sagt das will ich nicht.
00:36:43: Es nervig
00:36:44: auch.
00:36:44: Ja genau!
00:36:45: Man kommt in so einen Widerstand ja?
00:36:48: Und
00:36:48: dann aus den Selbststörungen heraus gibt es entweder diese Freundlichkeit, die so stark ist.
00:36:56: Die nicht echt ist und die unecht wirkt.
00:36:59: Das ist so etwas was manche Menschen empfinden nach dem Motto hey willst du das wirklich tun oder ist jetzt hier eine Inszenierung?
00:37:08: die du machst?
00:37:09: und wenn es mehr so aus dem Nazistischen kommt, dann ist die Freundlichkeit oft Machtgebahn.
00:37:14: So nach dem Motto Schau mal was ich dir hier biete Und was du durch mich alles hast und kannst.
00:37:21: Und was dir dadurch möglich wird, ja?
00:37:24: Das sind alle so Freundlichkeiten wo wir spontan in Distanz kommen und merken da stimmt etwas nicht dran weil das ist nicht echt das meint nicht mich sondern das steht im Dienste dieses inneren Themas dass ein anderer Mensch hat der diese Art von Freundlichkeit
00:37:40: lebt.
00:37:42: Wie glaubst du könnte man das an sich selber spüren?
00:37:46: ich wollte gerade nämlich sagen So diese gesunde Freundlichkeit, die ist vielleicht eine, die relativ leicht fällt.
00:37:54: Ich bin mir aber nicht ganz sicher weil manchmal heißt es auch ich bin schlecht drauf und bin trotzdem freundlich und dann läuft das auch nicht easy.
00:38:04: Aber es ist trotzdem was anderes als dieses Erzwungene oder wenn's aus dem kommt dass ich Angst habe unterzugehen Wenn ich nicht zu allen Menschen freundliche bin.
00:38:14: Es ist ein Unterschied.
00:38:16: Also ich denke gerade laut drüber nach, wo ich an mir selber das bemerken könnte.
00:38:21: Ohne wen fragen zu müssen ob ich anstrengend bin in meiner Freundlichkeit?
00:38:28: Ich glaube die Freundlichkeit, die echt ist, die lässt was frei.
00:38:34: Die verfolgt kein weiteres Ziel außer dass der Zuwendung und der Offenheit dem anderen gegenüber.
00:38:41: Und die Freundlichkeit, die im Dienste eines weiteren Themas steht hat ja eine Funktion.
00:38:48: Die soll im Grunde diesem Thema dienen.
00:38:52: und jetzt finde ich muss man immer vorsichtig mit Menschen bleiben dem man sagt Ja da kann ja auch was echtes drin sein und ein funktionaler Anteil drin sein Ein zweckgebundener Anteil drinnen sein.
00:39:06: und ich glaube was man für sich selber beobachten kann ist habe ich das aus freien Stücken jetzt getan und verlange keine nichts zurück, dann glaube ich ist das einfach freie Gabe.
00:39:20: Und immer wenn es im Dienst von etwas steht also eine Funktion hat, dann erwarte ich etwas zurück.
00:39:28: Das kann man, wenn man sensibel ist für sich und sich gut beobachtet spüren und wahrnehmen und unterscheiden.
00:39:35: Also ich halte es aus, wenn dann jemand nicht freundlich zurück ist.
00:39:38: Es ist mir da nicht so dramatisch zum
00:39:40: Beispiel.
00:39:40: Zum Beispiel?
00:39:41: Und war das trotzdem richtig, ihn gegrüßt zu haben und offen gewesen zu sein?
00:39:46: ja?
00:39:48: Ja.
00:39:48: Ich glaube ich verstehe.
00:39:50: Ja finde ich gut.
00:39:51: Ja schönes Thema finde ich oder?
00:39:54: Ich habe noch ein etwas interessantes gefunden nämlich wenn man freundlicher Schüttet der Körper der Palmin Serotonin und oft auch Oxytocin aus.
00:40:06: Also das sind diese Hormone, wo wir dann Glück empfinden oder diese Nähe oxytocinen glaube ich ist dieses Kuschel Hormon, wo immer das so nennt.
00:40:15: Also wo wir so näher spüren können.
00:40:17: Daraus kann dieses... man nennt es Helferhai entstehen aber jetzt auch positiv.
00:40:23: einfach betrachtet Das wirkt entspannend auf den Körper Es senkt dem Blutdruck und Stress Es dämpft entzündliche Prozesse Es stärkt die Abwehr.
00:40:32: also freundlich sein hat tatsächlich auch sehr positive Auswirkungen Auf unseren Körper und auf die Gesundheit.
00:40:38: Das finde ich sehr interessant.
00:40:40: Und was ich auch gefunden habe, das finde ich spannend.
00:40:43: Seine Studie sagt dass Patienten mit den nettesten und einfühlsamsten Ärzten, also es stand tatsächlich auch so da die leiden kürzer an Erkältungen.
00:40:57: Das ist sehr spannend!
00:40:59: Eine gute Medikation vom Arzt aus.
00:41:01: wenn der Arzt einfach freundlich zugewandt und nett ist Ich kann das schon nachempfinden, wenn mir der zuhört.
00:41:07: Gehe ich gleich mal anders raus und wenn ich mich dann wohlfühle?
00:41:11: Und von daher könnte ich mir schon vorstellen dass es Rückwirkungen hat auch auf meinen krank sahen.
00:41:18: Das fand ich interessant
00:41:20: Ja aber ja genau.
00:41:22: und was ich vielleicht noch sagen hinzustellen möchte ist so diese sich glaube dort wo mir jemand freundlich begegnet habe ich keine Angst.
00:41:34: Ich kann erst mal sein, mit all dem was ist.
00:41:38: Weil ich mich angenommen fühle und weil ein Raum der Offenheit entsteht durch diesen offenen Blick, der auf mich gerichtet ist wo ich den Eindruck habe ja in diesem Klima darf ich und kann nicht selber sein Das glaube ich hat etwas ganz Heilendes auch oder jedenfalls Beziehungsstiften.
00:42:00: Genau, es stiftet Beziehung und das ist ja wieder erwiesen dass das zum Glücksfaktor einen ganz wichtigen Beitrag macht.
00:42:07: Also glückliche Menschen sind meistens die, die auch gute Beziehungen
00:42:10: haben.
00:42:11: Ja, siehst
00:42:12: du?
00:42:12: Verbunden sind.
00:42:13: Ja genau.
00:42:17: Okay also Freundlichkeits können wir erkennen als wichtigem Faktor für ein gelungenes Leben.
00:42:26: Kann man das jetzt so sagen?
00:42:28: Ja und ich mag diesen Gedanken, dass Freundlichkeit eine Haltung ist.
00:42:34: Also um Haltungen können wir uns ja mühen!
00:42:37: Und es ist vielleicht schon auch anspruchsvoll wenn man selber sich ärgert, auch über wen anders ärgern und so weiter trotzdem ihm in Freundlichkeit zu begegnen.
00:42:49: Ja, da liegen glaube ich Freundlichkeit und Wertschätzung nah beieinander.
00:42:52: aber mehr kommt vor.
00:42:54: Wir verlieren oft die Freundlichkeit- und Wertschätzung wenn wir das was ein anderer sagt oder tut missbilligen Und dann werden wir hart und konfrontativ und oft auch werten wir ab.
00:43:08: Also wir benutzen dann häufig das Wort Aber ja und damit stiften wir immer einen Gegensatz Und wenn wir freundlich bleiben, können wir doch trotzdem uns vertreten.
00:43:21: Und dann bleibt der andere in einer Zugewandtheit bzw jedenfalls von meiner Haltung aus ist die Hand ausgestreckt und ist eine Zugewandtheit angeboten ja?
00:43:34: Und dadurch glaube ich schaffe ich einen anderen Raum indem durchaus auch kritisches anschließend miteinander reflektiert werden kann.
00:43:43: aber eben freundliche
00:43:46: Ja, was ich auch gefunden habe so beim Recherchieren ein bisschen.
00:43:49: So eine Sache das Freundlichkeit manchmal auch als Schwäche bewertet oder abgewertet wird.
00:43:55: Wenn ich es aber so lebe wie du es auch gerade gesagt hast dann kann ich sehr klar bei mir bleiben und dann ist es eigentlich eine sehr gute Stärke wenn ich freundlich sein kann und trotzdem noch mich vertreten und meinen Standpunkt ausdrücken
00:44:08: kann.
00:44:09: Ich glaube, die Schwäche ist dann eher erlebt wenn es diese unterwürfige Freundlichkeit ist wo jemand sich selber nicht ernst nimmt weil er in dich nicht traut sich selbst ein Gewicht zu geben.
00:44:22: Dass diese Freundlichkeit wird häufig dann als schwächer erlebt.
00:44:26: aber ansonsten ist ja Freundlichkeit eine unglaubliche Stärke wenn es gelingt einen Klima auszustrahlen indem andere Menschen sich willkommen erleben und angenommen erleben.
00:44:39: Ich kenne es auch so im Sinne von, dass das ein Stück weit naiv ist.
00:44:43: Wenn ich freundlich bin, weil ich dann davon ausgehe, dass alle anderen Menschen freundlicher sind oder dass die Menschen gut sind und dass das etwas dumm wäre wenn man so denkt.
00:44:54: Aber das glaube ich eben nicht.
00:44:56: Ich glaube am Ende steigt man besser aus positiv rangeht und nicht jeden Menschen unterstellt, dass er mir Böses will.
00:45:03: Und deswegen bin ich auch erst mal immer nur zurückhaltend oder unfreundlich oder distanziert.
00:45:08: Ich glaube mit dieser Haltung kommen wir nicht weiter.
00:45:13: Naja also naivität und Freundlichkeit sind ja zwei verschiedene Dinge.
00:45:17: Also wenn eine Freundlichkeit ausblendet was die Wirklichkeitsbedingungen sind dann stimmt sie nicht Dann missachtet Sie im Grunde Kontexte So würde ich das sagen, ja?
00:45:30: Und deswegen ist es für mich schon ein Unterschied wenn ich dieser Kontexte also im Selbstbezug gewahr bin.
00:45:36: Also meine Wahrnehmung durchaus mir erhalten und auch im Bewusstsein erhalte.
00:45:44: Ja?
00:45:45: Und trotzdem in der Freundlichkeit im Sinne einer Zugewandheit eine Offenheit und Zugewandheit bleibe.
00:45:53: Das finde ich ist ein Unterschied.
00:45:55: Und ich glaube, dann spüre ich ja auch ganz klar, wann auch mal ein Schluss ist mit Freundlichkeit.
00:45:59: Man muss auch nicht zu allem und jedem freundlich sein.
00:46:02: Also es gibt ja dann auch Momente wo man sagen kann na also jetzt schlage ich auch mal ganz bewusst einen anderen Ton an
00:46:09: weil
00:46:10: meine Freundlichkeit nicht angenommen wird.
00:46:12: Das darf man da ja jetzt gegen Ende auch mal sagen immer und überall muss man nicht freundlicher sein.
00:46:20: Ja genau obwohl
00:46:22: Man kann die Kontinuos beheiten und so.
00:46:24: Genau,
00:46:25: es sollte einem gelingen im Respekt zu bleiben wenn's ideal gedacht ist.
00:46:31: ja ob das immer gelingt ist nachher eine andere Frage.
00:46:33: wir sind alle Menschen und sind dann auch involviert in unseren eigenen Themen und Gefühle dabei.
00:46:39: aber im Grunde glaube ich gehört der Respekt dem anderen gegenüber immer dazu.
00:46:47: Ja genau.
00:46:49: Also ich glaube, wir haben ganz gut herausgearbeitet was die Vorteile von Freundlichkeit sind und wo auch ihre Grenzen sind oder was es nicht bedeutet.
00:46:57: Also das bedeutet nicht immer lieb sein so würde ich das auch... Das ist glaube ich ein gutes Wort für das muss nicht immer Lieb sein.
00:47:06: Lieb und brav und so.
00:47:07: Das heißt es nicht aber es ist ein zugewandtes respektvolles achtsames Miteinander.
00:47:17: Das wünschen wir uns doch alle irgendwie voneinander.
00:47:20: und dann kommen wir jetzt wieder zur strategischen Freundlichkeit, wenn ich das möchte.
00:47:25: Wenn ich so behandelt werden möchte, dann muss ich oder bin ich eingeladen selber auch mal durch die Welt zu gehen?
00:47:32: Und jetzt kommt man wieder ganz an den Anfang – Ich glaube!
00:47:35: Oder das ist ja auch meine Erfahrung und zeigt offenbar von anderen Erzählungen dass das so ansteckend wirkt, dass es wirklich eine Auswirkung hat
00:47:46: Richtig.
00:47:47: Und das zurückkommt, ne?
00:47:48: Ja.
00:47:49: Dem kann ich gar nichts mehr hinzufügen!
00:47:51: Das ist schön gesagt ja.
00:47:55: Es wäre gut wenn unsere Welt ein wenig freundlicher ist und insofern können wir alle etwas dafür tun dass wir uns in dieser Weise begegnen.
00:48:06: Ich glaube es ist wirklich gar nicht so schwer also man braucht nur das Handy weggeben und ein bisschen schauen X-Möglichkeiten im Alltag freundlich zu sein und auch freundliche Behandel zu werden, im Gegenzug.
00:48:23: Also oft ist ja dann auch ein kleines Danke wenn man das jemandem sagt der einem die Tür aufhält irgendwo im Geschäft oder so.
00:48:34: Dann freut er sich und dann sagt er was zurück Und schon hat man einen kleinen Moment fertig.
00:48:40: Ja
00:48:40: braucht es oft gar nicht
00:48:43: Und alle gehen etwas beschwingter, etwas schmunzelnd ihres Weges.
00:48:49: Das ist ein kleiner Moment der Begegnung.
00:48:51: Ja und man darf eben auch nicht vergessen diese Auswirkungen von dem Freundlichsein wenn man es selber tut was das mit mir macht.
00:48:59: also da gibt's auch Experimente zu dem Thema dass es einem besser geht wenn man Geld her schenkt als wenn man für sich behält dass man bekommen hat.
00:49:08: zum Beispiel Da könnte ich jetzt auch noch ein paar Sachen aufzählen, die ich dazu gelesen habe.
00:49:12: Aber das ist eben auch, finde ich, ein interessanter Aspekt, dass ich schon was davon habe wenn ich freundlich bin.
00:49:19: es muss gar nicht der andere freundliche zu mir sein.
00:49:21: Mir geht's auch schon ganz gut, wenn ich großzügig bin oder...
00:49:27: Ja, das hat glaube ich mit Folgendem zu tun Wenn wir Werte leben und Freundlichkeit auszudrücken, heißt ja auch den anderen als Wert zu sehen.
00:49:37: Und sich auf ihn als Wert beziehen.
00:49:40: Ja?
00:49:41: Wenn wir Wert realisieren und Werte leben dann bekommen wir immer etwas zurück.
00:49:46: Werte erfüllen uns!
00:49:49: Wir geben uns nicht nur... Wir verausgaben uns nicht Nur das wollte ich sagen sondern wir investieren zwar etwas aber wir bekommen immer etwas Zurück Und deswegen erlebt man das als erfüllt sein und das macht uns reich.
00:50:07: Deswegen ist Freundlichkeit, glaube ich eine Möglichkeit Wertbezüge zu leben und zum Ausdruck zu bringen in diesen ganz kleinen Elementen des Alltags die eigentlich uns allen offen stehen.
00:50:19: Da müssen wir gar nicht lange suchen, was das ist.
00:50:22: Wir können eigentlich in jeder Tätigkeit, in jeder Begegnung diese Freundlichkeit zum Ausdruck bringen und sagen Mensch es hat toll geschmeckt.
00:50:31: Herzlichen Dank dass du dir so viel Mühe gegeben hast das zu kochen.
00:50:36: oder man kann natürlich sagen naja danke jetzt bin ich satt Das ist die gleiche Situation aber sie schafft ein komplett verschiedenes Klima.
00:50:48: Glaubt, das haben wir am Anfang eben auch schon gesagt.
00:50:50: Das ist wirklich etwas was jeder weiß... Jeder weiß ob er jetzt gerade freundlich war oder ob es nicht freundlicher war.
00:50:55: Also in Nuancen vielleicht nehmen wir eine andere... Nehmen wir das ein bisschen unterschiedlich wahr?
00:51:00: Aber grundsätzlich glaube ich weiß jeder wie's ginge.
00:51:04: Wir haben halt nicht immer Lust oder wir sind's nicht gewohnt oder und so weiter.
00:51:08: aber eigentlich die meisten Menschen wissen bitte danke und so was da.
00:51:13: also das kann man sofort umsetzen.
00:51:16: Und ich hoffe, dass wir euch alle dazu ermutigt haben.
00:51:19: jetzt mit unserer kleinen unseren Ausführungen über die Freundlichkeit an dieser Stelle und in diesem Sinne.
00:51:26: vielen Dank Christoph!
00:51:27: Du warst heute sehr freundlich geduldig mit mir weil wir hatten heute während der Aufnahme ein paar nervige Aussätze wegen meines Handys.
00:51:35: aber danke!
00:51:42: Nächstes Mal schaue ich, dass das Handy besser geladen ist.
00:51:47: Gut!
00:51:48: Danke auch allen die uns zugehört haben.
00:51:51: wir freuen uns über Post.
00:51:52: Wir kriegen auch immer sehr freundliche Nachrichten.
00:51:54: darüber freuen wir uns auch sehr und wir bemühen uns auch sie sehr freunlich zu beantworten.
00:52:00: ihr könnt es gerne ausprobieren.
00:52:01: wenn ihr uns schreibt an die Adresse
00:52:04: postatfragen-des-menschseins.de dann erreicht
00:52:10: ihr uns Genau.
00:52:12: Da freuen wir uns drauf, ihr könnt uns sehr gerne zum Beispiel auch Themenwünsche schicken.
00:52:16: Wir berücksichtigen das erstens gerne und zweitens freuen wir also über Inspiration darüber, worüber wir uns hier unterhalten sollen.
00:52:24: Dann vielen Dank, Christoph!
00:52:26: Und ja bis zum nächsten Mal.
00:52:29: Die auch lieben Dank für Runika und alles Gute für die nächste Zeit.
00:52:33: Danke schön,
00:52:41: tschüss!