00:00:05: Fragen des Menschseins.
00:00:06: Veronica Bonelli im Gespräch mit dem Psychotherapeutin Dr.
00:00:10: Christoph Kolbe.
00:00:15: Hallo, lieber Christoph!
00:00:17: Wir kommen zurück im Herbst in der Arbeitswelt.
00:00:20: Es ist ja nicht so, dass niemand den Sommer arbeiten würde aber irgendwie geht es dann doch wieder neu los.
00:00:25: man hat neue Aufgaben viele Menschen haben ja auch Kinder und mit einem Schuljahr beginnt ja auch was Neues.
00:00:31: also irgendwie habe ich immer das Gefühl September hat auch etwas neues.
00:00:35: Ja wie gehts dir
00:00:37: da?
00:00:38: Ja fast noch mehr als wenn das neue Jahr beginnt merke ich gerade wenn wir darüber reden.
00:00:45: Das ist so nach einer Zäsur, wo man mal Pause gemacht hat und dann neu ansetzt.
00:00:52: Nicht nur eine Fortsetzung des Alten sondern immer auch ein Neuanfang.
00:00:57: Ja irgendwie finde ich auch.
00:01:00: Und dazu passend haben wir uns heute das Thema gestellt, dass Eigentliche finden.
00:01:07: Dahinter steckt so die Frage nach Beruf und Berufung.
00:01:12: Das erinnert uns an die Folge, die wir im Mai hatten über Bildung zum anderen aber auch ein bisschen... aus dem heraus, was wir in den letzten beiden Folgen besprochen haben.
00:01:22: Da ging es um Wahrnehmung jetzt dann im August auch ein bisschen komplex.
00:01:28: Da haben wir so versucht uns die Frage zu stellen wie finden wir denn so zum Wesentlichen?
00:01:34: In mir drin aber auch im anderen kann man sich gerne anhören und heute wollen wir das ein bisschen spannen über die Frage nach dem Was tue ich so im Leben?
00:01:45: Was ist mein Beruf?
00:01:46: gibt's eine berufung oder tue ich nur irgendwelche Dinge.
00:01:50: Wie finde ich so das Eigentliche?
00:01:52: Ich würde sagen, dass was zu mir passt, lebe ich eigentlich mein Leben oder tu' ich nur so rum, also komm mal vielleicht so... Oder lebe sich das Leben von wem anderen?
00:02:05: bin ich eigentlich dabei oder spule ich nur etwas ab in die Richtung und ich sage geht's uns heute!
00:02:13: Okay Also eigentlich könnte man es auf die Begrifflichkeit bringen, wenn man so etwas scharf begrifflich unterscheidet.
00:02:21: Funktioniere ich oder handle ich?
00:02:24: Also Heidegger würde sagen tue ich das was Mann tut... ...oder bin ich dass?
00:02:29: Ja da steigen wir jetzt schon gleich ins große Thema dann ein.
00:02:34: aber ich glaube und das ist so eine Frage heute ja!
00:02:37: Der Mensch ist in unserer Zeit jemand der maximal funktionieren muss.
00:02:43: Ja, das stimmt.
00:02:45: Andererseits gerade auch in unserer Lebenswelt – also hier bei dir in Deutschland und in Österreich, in Europa sind unsere westlichen Wälder angeblich West.
00:02:56: Also ich finde es immer so schwierig diese Zuordnungen ja aber da habe ich schon noch das Gefühl dass ist auch viel um.
00:03:03: die Frage geht einerseits ja funktionieren aber schon auch dieses finden von dem was will ich denn machen.
00:03:13: Darin steckt dann schon oft auch wieder ein hoher Anspruch.
00:03:16: Also das kann auch wieder kippen, aber Christoph ich würde gerne zu Beginn wie ich es ja schon oft mache dich anfragen gab's mal so einen Moment in deinem Leben wo du den Eindruck hattest Ui, da muss ich schauen.
00:03:32: Sonst kippe ich vielleicht zu sehr in so was wie ein Funktionieren oder lebe ich eigentlich das, was ich eigentlich möchte?
00:03:38: Also so erlebe ich dich als jemand der sehr gut gefunden hat, was dir entspricht und was du kannst auch.
00:03:45: und da ja auch irgendwie mit Feuer einfach dabei bist und nicht vorhast mit einem Pensionsalter damit aufzuhören, was finde ich immer ein Zeichen dafür ist dass man gut in seinem Element ist.
00:03:55: also so nehme ich dich wahr aber gab es mal sowas wo du gedacht hast So stimmt es nicht.
00:04:00: Da muss ich in andere Richtungen einschlagen?
00:04:04: Ja, also das gab es – sagen wir mal im Großen wie im Kleinen würde ich sagen oder im Klein gibt's das bis heute.
00:04:15: Im Großen weiß ich noch, dass ist beruflich... Tim und Phasen in meinem Leben gab, ich war auch mal angestellt.
00:04:25: Ich habe meine Bildungsstätte geleitet und bin dann in die Freiberuflichkeit gegangen Und da hatte ich zum Beispiel auch das innere Wissen und die Klarheit.
00:04:35: irgendwann geht eine bestimmte Form der Berufstätigkeit zu Ende Und ich bin dann in meine Freiberuflichkeit hineingegangen, die ich dann begründet habe und auch da hab' ich so verschiedentlich empfunden.
00:04:48: Es gab mal immer wieder so Projekte mit denen ich viel unterwegs war und auch gerne unterwegs war, und die dann irgendwann zu einem Ende gekommen sind wo ich dann gemerkt habe ne das nicht einfach nur so weitermachen sondern jetzt ist nochmal wieder was anderes dran.
00:05:04: also das würde ich so meinen oder eine Intensität berufstätig zu sein und dann irgendwann zum Merken näht.
00:05:10: Du brauchst auch Spielräume, wo du auftanken kannst und Zeiten hast für dich.
00:05:15: Und dann habe ich
00:05:16: z.B.,
00:05:17: die viel länger und grundsätzlicher in meine Terminplanung einbezogen.
00:05:22: Das hat mir sehr gut getan diese Akzente immer neu zu bedenken, so möchte ich sagen.
00:05:28: Was ich heute viel tue ist wenn Ich anfrage bekommen, dass ich genau schaue wenn das jetzt das Jahr zwanzig siebenzwanzig ist.
00:05:38: Zwanzig achtundzwanzige habe sogar schon kalender da stehen schon erste dinge für zwanzigh neunundzwantig drin.
00:05:44: Da frage ich mich dann sehr genau will ich das stimmt das so für mich?
00:05:49: Stimmt es denn immer noch?
00:05:50: und da bin ich sehr überlegen, so was ist in meiner Lebensphase jetzt auch noch dran.
00:05:58: Also von daher ist das eine Frage die ich sehr sehr bewusst in meine Lebensplanung mit ein baue manchmal Bis in die Kleinigkeit eines Tages hinein, wieviel Stunden ich vergebe.
00:06:10: Wenn ich zum Beispiel Einzelsitzungen terminiere und so weiter.
00:06:14: Und wie viele Pausenzeiten ich brauche und habe und Zeiten für anderes usw.
00:06:19: Das ist sehr wichtig für mich, mich dann nicht zu übergehen.
00:06:23: Wie man das machen kann, dass man, wenn man es schon wissen kann, was man im Jahr zwanzig neun und zwanziger mag, besprechen wir in einer anderen Folge?
00:06:34: Aber okay, also das ist schon auch etwas was sich im Leben immer wieder verändern und wandeln kann.
00:06:40: Und wo wir uns die Frage immer wieder neu stellen müssen.
00:06:45: Also ich denke wenn man uns öfter zuhört dann weiß man das schon dass es nichts Fertiges gibt in dem Leben das man einmal beschlossen hat oder erkannt hat.
00:06:55: und dann ist es immer so.
00:06:56: Und ich denke auch mit dieser Frage nach Beruf, Berufung.
00:07:00: Es geht ja auch ein bisschen darüber hinaus was ich arbeite aber da ist es auch so.
00:07:06: Das kann in meinen zwanzigern ganz etwas anderes sein als vielleicht mit der fünftig.
00:07:11: Ja absolut!
00:07:13: Und da darf man sich auch nicht selbst im Weg stehen, sich zu sagen.
00:07:16: Aber das habe ich doch mal als So-und-So erkannt und kann es sein, dass ich heute ganz anders dastehe und mich so verändert habe?
00:07:26: Das kann ja auch Angst machen ein bisschen.
00:07:30: Ja diese Offenheit muss man haben, dass man Dinge auch bereit ist loszulassen.
00:07:36: Auch wenn sie einem lieb geworden sind weil sie existenziell gesehen nicht mehr stimmen.
00:07:42: vielleicht nicht mehr beleben oder sowas.
00:07:45: Also für mich ist das so ein Punkt, wenn es mühsam wird Wenn ich mich sehr dazu aufraffen muss dann merke hier stimmt was nicht.
00:07:51: Manchmal muss sich nicht unbedingt das Projekt lassen und manche muss sich nur die Haltung dafür ändern Und dann funktioniert das wieder.
00:07:59: Ja.
00:07:59: aber wenn ich merke also wir würden existenzanalytisch sagen der wertbezug Der personelle Wertbezug geht verloren Dann glaube ich, stimmt etwas nicht mehr.
00:08:11: Und dann versuche ich da sehr ehrlich zu bleiben.
00:08:14: was ja das was du sagtest so diese Ehrlichkeit sich selbst gegenüberzuhaben dass man sich da nicht was vormacht oder auch verführen lässt von weiß ich nicht.
00:08:22: damit kannst du gut Geld verdienen oder weiß ich nichts.
00:08:26: da reichste viele Menschen mit oder sowas.
00:08:28: das ist zwar alles schön aber am Schluss ist das ja nicht unbedingt das.
00:08:33: was hat.
00:08:33: man sagt ah!
00:08:34: Das ist es dann was einen erfüllt darin.
00:08:37: Ja, ich meine man muss ja sagen.
00:08:39: Ich glaube trotzdem, dass vieles in dem was du gemacht hast in deinem Leben vielleicht schon so auf einer Schiene ist.
00:08:44: aber es gibt ja Menschen da gibt's sehr viele größere Brüche wo man vielleicht mit vorher einfach auch etwas Größeres verfolgt hat und dann irgendwann gemerkt hat eigentlich muss sich eine totale Kehrtwende machen weil so passt das gar nicht mehr.
00:08:59: oder ich habe mich auch von der inneren Haltung total verändert Da gibt es sie auch.
00:09:06: Ja, aber das könnte zwei Gründe haben diese Brüche.
00:09:11: entweder dass einem gar nicht so klar war weil man viel mehr im Funktionieren gelebt hat von der Haltung her ja dass das gar nichts sowas eigenes ist Und dass es einem später erst bewusst wird und dann merkt, da wo ich stehe das stimmt ja gar nicht entweder beruflich manchmal sogar auch mit verschiedenen Lebensfeldern in denen man steht.
00:09:36: Ja?
00:09:36: Und dann kann es zu Brüchen kommen weil das wie so ein Bewusstseins erleben ist.
00:09:45: ach du mein Schreck das ist doch gar nicht mein Leben So will ich doch gar nicht leben.
00:09:49: Ich habe mich das aber noch nie gefragt, wer bin ich eigentlich und was will ich?
00:09:53: Und dass man sich dem zuwendet plötzlich merkt, was einen wirklich interessiert und wo man im Grunde hin will.
00:10:02: Das könnte die eine Möglichkeit sein, weshalb es zu Brüchen kommt.
00:10:05: und dann gibt's vielleicht vom Typ her diejenigen, die auch gerne etwas eine Weile machen und den schneller langweilig wird, wenn sie das lange genug gemacht haben.
00:10:17: Und dann wieder was Neues brauchen und deswegen immer mal wieder Themen wechseln, Szenen wechselnn, Aufgaben wechselhn weil sie einfach das inspiriert, wenn es etwas Neues ist.
00:10:30: Das sind meistens auch Menschen die mehr so aufbauen Und das ist oft auch eine Typfrage und dann mag es ja sein, dass okay ist wenn man das für eine Weile tut.
00:10:42: Und dann etwas Neues kommt was man mit der gleichen Haltung mit dem gleichen Eifer gerne
00:10:48: tut.
00:10:49: Okay ich würde sagen damit wir das Thema ein bisschen einfassen können würde ich vorschlagen das große Motto stellen mit Beruf und Berufung.
00:11:01: Und ich glaube, wir werden dann eh aus Franzen auf verschiedene Teile.
00:11:05: aber so als die Frage möchte ich in den Raum stellen ist der Beruf, den ich ausübe?
00:11:11: muss das immer Berufung?
00:11:14: sein?
00:11:15: großes Wort ist dass das was mir das Eigentliche ist das Wesentliche Wie wichtig ist das?
00:11:22: Natürlich stellen wir die Frage in dem Kontext, dass wir wissen damit wer überhaupt in unserer Gesellschaft leben können muss es Menschen geben.
00:11:32: Die Straßenbahn fahren und die an der Kassau sitzen Und ich glaube, dass es Menschen gibt, die das als Berufung erleben.
00:11:38: Ich bin mir aber sehr sicher Dass es viele Menschen gibt die das nicht tun und die arbeiten müssen einfach um Geld zu verdienen und um ihre Familie durchzubringen.
00:11:48: Diese Frage, wie finde ich meinen Beruf zu meinem Job?
00:11:54: Was ist da dahinter?
00:11:57: und ist das, dass man so voll aufgeht in dem was man tut eine Luxusfrage die halt für manche möglich ist sich zu stellen.
00:12:07: Und die anderen haben halt Pech gehabt.
00:12:10: So platt gesagt
00:12:11: naja was du ja damit anfragst ist die Haltung aus der heraus ich das tue, was sich tue.
00:12:19: Also in dem Falle zum Beispiel den Beruf auszuüben ja?
00:12:23: Mit welcher Haltung tue ich dass?
00:12:25: und Ich kann das eher funktional tun oder ich Kann mich da drin erleben als gestalter meiner berufstätigkeit Und damit meine ich nicht unbedingt freiberufler sein zu müssen nur um das so leben zu können.
00:12:40: Ich glaube das kann man auch im angestellten status tun.
00:12:44: Und das ist ja die Frage, hängt das von der Art der Arbeit ab.
00:12:49: Also gibt es Arbeiten?
00:12:50: Da kann man gar nicht gestalten.
00:12:51: oder ist das unabhängig davon weil jemand in einer bestimmten Weise diese Arbeit tut?
00:12:59: also wenn ich bei uns hier mit einem unserer Geschäfte in der Nachbarschaft einkaufen gehe dann gibts eine junge Dame die da an der Kasse sitzt die immer so herzlicherweise jeden begrüßt und jedem einen schönen Tag wünscht, dass man richtig merkt es liegt ihr am Herzen eine gute Atmosphäre auszustrahlen und in dieser diesen Job zu machen.
00:13:22: Und da habe ich den Eindruck das strahlt sie aus und das sehe ich genauso wenn sie Dinge einräumt im Regal.
00:13:27: Das kommt mir in gleicher Weise entgegen.
00:13:30: ja und da hab' ich das Gefühl das nimmt jemand diese Aufgabe sehr zu sich Als etwas, was ihr etwas bedeutet.
00:13:42: Also weniger warst du ich?
00:13:44: Sondern wie tue ich es?
00:13:45: und darin liegt der entscheidende Punkt?
00:13:47: Nein!
00:13:48: Ich würde sagen das gibt vielleicht Tätigkeiten da ist es leichter den Bezugspunkt im Was zu finden ja also in diesem Wert der da drin liegt dass ich das tue.
00:14:00: aber wenn dieser Wert darin weniger leicht zu finden ist nehmen wir mal kassieren dann ist tatsächlich die Frage des Wie im Vordergrund.
00:14:13: Also in welcher Haltung begegne ich Menschen, empfange sie... an der Kasse beispielsweise oder bleibt geduldig und freundlich, wenn alles nicht ganz so schnell geht usw.
00:14:27: und sofort.
00:14:28: Dann spürt man dass es diesen Menschen darin vielleicht um ein Stück nachbarschaftliche Begegnung geht und plötzlich sich Menschen freuen einkaufen zu gehen die sonst sehr einsam sind weil sie diese Worte mit einer Kassiererinnen sprechen können und sonst sprachlos blieben, usw.
00:14:45: Also so stelle ich mir vor kann man vielleicht müsste jeder schauen worin er sein Aufgabenfeld darin sieht oder es vielleicht auch gründlich gut und korrekt abgeliefert zu haben um den Tag so zu beenden kann ja auch eine Haltung sein aus der heraus man es tut und sagt wenn ich das mache dann bekommt man anschließend alles ordentlich übergeben
00:15:08: könnte.
00:15:10: Der Hintergrund dazu ist die Frage, dass ich weiß was ich in die Welt bringen kann.
00:15:20: Also bin ich jemand der Menschen ein gutes Gefühl geben kann?
00:15:27: zum Beispiel bin ich jemand, der verbindend wirken kann.
00:15:31: Oder bin ich jemals, der gut Strukturen schaffen kann?
00:15:35: Und dann ist es nicht so wesentlich ob ich jetzt sozusagen einfach an der Kasse bin oder das oder jenes oder Psychotherapeutin oder so.
00:15:45: Wenn ich weiß was man vielleicht ein bisschen meine Gabe isst, ist auch wieder so ein bisschen großes Wort aber... Das können finde ich auch schon wieder zu wenig.
00:15:57: Ich glaube, das Wort Gabe trifft es jetzt in dem Fall ganz gut von dem was ich meine.
00:16:01: Dann ist nicht mehr so wichtig ob ich das jetzt in Demo oder dem Job tue aber ... weißt du was ich mein?
00:16:09: Ja!
00:16:09: Toller Gedanke von dir finde ich.
00:16:12: Also könnte ich hundert Prozent bejahen.
00:16:16: Das eine Element sind im Grunde meine Potenziale meine Begabung, meine Stärken.
00:16:22: Vielleicht können wir sie so nennen.
00:16:24: also da wo ich stärken habe diese stärken auch leben zu können einen raum zur verfügung zu haben indem Ich diese stärken sagen wir mal zur entfaltung bringen kann um daraus im grunde in die welt zu wirken.
00:16:39: das glaube ich ist was sehr erfüllendes.
00:16:42: ja und Das sind dann ja meine potenziale dass was mir eigen ist und damit Ja, schaffe ich etwas in die Welt hinein?
00:16:54: Frankel würde das schöpferische Werte nennen.
00:16:58: Beispielsweise ja und mit dieser Begabung bringe ich meine Farbe in die Welten so kann man das sagen.
00:17:10: Das mag bei jedem was ganz anderes sein.
00:17:12: Ich glaube dass ist die eine Seite.
00:17:14: Die andere Seite wird die Aufgabe dann sein also Aufgabe und Begabe.
00:17:19: Was meinst du mit Aufgabe?
00:17:22: Ja, das Thema um dass es da drin geht.
00:17:26: Also meinetwegen wenn ich jetzt gut Verbindung herstellen kann weil ich ein sehr verbindlicher Mensch bin dann bleibt noch die Aufgabe in die ich damit gestellt bin und da wird's wahrscheinlich Aufgaben geben.
00:17:41: wenn ich sagen wir mal in der Buchhaltung sitze wo ich wenig mit Menschen zu tun habe Dann werde ich da eher verkümmern mit solch einer Begabung.
00:17:51: Also brauche ich eine Aufgabe, die mich sagen wir mal in die Begegnung mit Menschen stellt.
00:17:57: und vielleicht ist dann der Beruf also ein pädagogischer Beruf vielleicht einer der mir viel näher liegt oder einen Beruf wo ich Menschen einfach begegne und mit ihnen in Kommunikationsräte weil ich das eben gut kann.
00:18:13: Und dann gibt es vielleicht über die Begabung hinaus das Interesse.
00:18:18: Vielleicht kann man Begabe und Interesse unterscheiden?
00:18:22: Das Interesse kann sich an der Begabelung ausrichten, aber das Interesset kann schon auch von einem Sachverhalt her geleitet sein also vom Thema, so möchte ich das nennen eine Aufgabe, der wir einfach nachgehen und dann sagen wird, dass interessiert mich!
00:18:41: Ich habe immer gewusst, ich würde gerne Psychotherapeut werden.
00:18:46: Aber ich war da nicht so festgelegt, sodass sich so eindeutig sagen konnte.
00:18:50: Das werde ich auf jeden Fall sonst hätte ich mein Lebenswerk gleich noch ein bisschen anders planen müssen oder können.
00:18:57: Da hab' ich so im Nachgang jetzt gemerkt... ...ich war vom Interesse her am Menschen interessiert!
00:19:03: Und es gab dann auch lange Zeit für mich eine Phase, dass ich dachte... Mich hat also deshalb anthropologisches immer sehr interessiert und dann war mir das fast egal ob das aus der Erziehungswissenschaft kam.
00:19:13: Aus der Soziologie, aus der Psychologie.
00:19:16: Ich habe eigentlich diese unterschiedlichen Felder.
00:19:18: wie denkt man über den Menschen?
00:19:20: Was braucht das da alles
00:19:21: usw.?
00:19:22: Das hat mich wahnsinnig interessiert!
00:19:24: Sodass sich dann auch ne zeitlang dachte vielleicht gehst du an die Hochschule ja und machst das dort
00:19:31: Ja.
00:19:32: Weißt du, warum es mir da geht bei dieser Frage?
00:19:34: Mich beschäftigt das schon lange und immer wieder mal.
00:19:37: Und dann denke ich okay, ich habe eine Antwort drauf oder nicht weil für mich ist der Hintergrund auch oft diese Empfindung von... Das ist so unfair dass ich die Chance habe mir das zu überlegen und frei entscheiden zu können.
00:19:52: und dann gibt's aber so viele Menschen die haben das nicht Zum Beispiel auch jemand, der aus seinem Land fliehen muss und dann zum Beispiel eigentlich Arzt oder Ärztin ist.
00:20:03: Oder zum Beispiel auch Psychotherapeutin.
00:20:06: aber das kann ich dann in einem anderen Land wo vielleicht gar keine so eine Arbeitsbewilligung habe oder die kriege ich vielleicht noch aber aufgrund der Sprache zum Beispiel kann nicht den Beruf, den ich vielleicht mal gelernt habe und der mir zu hundert Prozent entspricht ausüben.
00:20:24: Und trotzdem – das fand ich jetzt irgendwie schön bei dem Gedanken von vorher – dann werde ich vielleicht, weil es leider nichts anderes gibt, Taxifahrerin oder eben ... Ich lande halt in einem Geschäft oder in einem Café aber wenn ich weiß ungefähr was meine Gabe ist was mir entspricht, dann kann ich auch in solchen Jobs das als Berufung erleben.
00:20:54: Weil ich das dann auch finden kann – auch in etwas, was jetzt vielleicht nicht meiner Ausbildung entspült oder so, also was so höher dotiert ist ja?
00:21:05: Oder was mehr ansehen hat in der Gesellschaft, was ja eigentlich total bescheuert ist weil ohne Busfahrer und Fahrerinnen sich um unsere ... Entschuldigung, Scheiße kümmern.
00:21:22: Würde unsere Gesellschaft überhaupt nicht funktionieren und eigentlich ist es total arg, dass wir dann manchmal so Bewertungen drin haben.
00:21:32: Aber wenn ich da weiß, was mich ausmacht, was mir trägt, was meine ... Ja, was meine Potenziale sind.
00:21:43: Dann glaube ich geht das auf ganz verschiedenen Ebenen und dann ist nicht immer ganz das Wichtigste.
00:21:50: super wenn es so ist ja?
00:21:52: Wenn's genau eins zu eins trifft aber dann geht dass auch auf einer anderen Ebene das zu leben, was mein Leben lebenswert macht.
00:22:00: Genau!
00:22:02: Und damit ist ja schon eine Antwort gegeben die du jetzt gerade gibst nämlich dass diese Frage nach dem eigenen keine Sonderfrage ist für privilegierte Menschen.
00:22:14: So nach dem Motto nur einzelne können sich die stellen, weil sie, sagen wir mal das Glück haben in einem Umfeld zu leben, dass ihnen sehr viel Freiheit und Freiraum für diese Gestaltung bietet.
00:22:27: Ja deswegen mag ich ja den Sinndefinition von Frankel so gerne der gesagt hat, Sinn ist eine Möglichkeit vor dem Hintergrund der Wirklichkeit.
00:22:35: Also ich habe ja quasi die Sinnstiften der Herausforderung, als meine Möglichkeit zu finden vor dem Untergrund der Wirklichkeit in der ich stehe.
00:22:44: Ich weiß gar nicht mit wem hab ich mal darüber gesprochen.
00:22:48: also es war tatsächlich genau das Beispiel was du sagst ein Taxifahrer haben wir das mal hier besprochen?
00:22:54: Erinnert auch noch jemand hat mich zum Flughafen gefahren und mir dann eigentlich erzählt, dass er in dem Herkunftsland, aus dem er kam wo er fliehen musste.
00:23:05: Entweder ein Arzt oder ein Ingenieur oder einen sehr hochgestellter Beruf mit großer Grundkenntnis war und alles wurde hier nicht anerkannt.
00:23:16: und er fuhr tatsächlich dann Taxi.
00:23:19: aber der hat ein Gespräch mit mir in dieser Kürze unserer Fahrt geführt das habe ich nicht vergessen Und daran hat man gemerkt, wie er für sich das eingenommen hat.
00:23:29: Dass er das jetzt leider nicht mehr kann und in dieser Weise hier seinen Lebensunterhalt verdient.
00:23:37: Ich glaube eine Familie ernährt auf diese Weise dass die ihren Weg gehen können.
00:23:41: aber es gab keine Option zu sagen ich gehe da zurück.
00:23:48: Das ist zum Teil tragisch.
00:23:50: also da hast du recht dass wir manchmal nicht in die vollen Bedingungen hineingestellt sind, die uns sonst noch andere Spielräume eröffneten.
00:24:04: Etwas zu tun was auch in uns ist das gehört glaube ich zum Leben vielleicht sogar aller Menschen in einem unterschiedlichen Ausmaß und Umfang.
00:24:14: Wenn man es positiv sagen könnte, wir leben heute in einer Zeit, wo man das so weitgehend sich auch schon fragen darf.
00:24:22: Wie das zumindest im früheren Jahrhunderten in keinem Falle in der breiten Menge der Bevölkerung eine Fragestellung war die man sich stellen konnte.
00:24:35: und doch glaube ich haben Menschen um das gleich gerungen auch damals schon.
00:24:41: Also wenn es wirklich nur darum ging, dass das Brot auf dem Tisch steht und die Kartoffeln geerntet werden können damit man satt wird.
00:24:49: Glaub ich gab es genau so.
00:24:50: die Frage ist das mein Leben oder nicht?
00:24:55: Das Interessante ist, dass diese Frage bis heute eigentlich nicht von dem Beruf oder Nichtberuf den Spielraum oder Nichtspielraum abhängig ist sondern ganz einfache Leute stellen sich diese Frage hochgebildete Leute stellen sie sich diese Ja, und da hat man das Gefühl die liefern nur ab oder die funktionieren nur.
00:25:18: Also von daher glaube ich es ist eine Frage, die dem Menschen zutiefsteigen ist und weniger von den Bedingungen abhängt.
00:25:26: Die Antwort hängt von der Bedingung ab.
00:25:29: Ich finde tatsächlich dass sie seine ganz wesentliche Frage also über das Gelingen von Leben oder nicht?
00:25:38: Und wenn es dann nur hängen bleibt an der Frage, welchem Job mache ich?
00:25:42: Dann ist das zu wenig.
00:25:44: Das trifft es dann nicht.
00:25:46: Absolut nicht!
00:25:48: Ja.
00:25:49: Ich glaube weil wir in dieser Frage nach dem Eigentlichsein im Leben im Grunde ja nach der Authentizität, nach der Stimmigkeit fragen was macht mein Leben aus?
00:26:02: Was macht es bedeutsam?
00:26:05: Und das ist natürlich eine Frage, die kann nur jeder für sich beantworten.
00:26:11: Höchst individuelle Frage aber eine Frage... ...die man sich stellen kann und es gibt auch manche Menschen, die sie sich nicht stellen.
00:26:19: Dann kommt vielleicht irgendwann der Punkt im Leben wo man das vielleicht sogar spürt und wo das dann sehr schmerzhaft wird oder wenn ich sehr spät drauf komme dass ich jetzt eigentlich nur so in meinem Leben vorbei gelebt habe.
00:26:35: Ja, genau!
00:26:36: Das ist dann tragisch wenn man das tatsächlich erst zu spät erlebt ja dass man merkt was ich da gelebt hab.
00:26:45: Das war gar nicht meins.
00:26:49: In Frankel würde sagen naja selbst dann kann ich mir noch eingestehen dass ich das jetzt erkannt habe und mit einer anderen Haltung als der vorher aus dem Leben gehe.
00:27:04: Aber es ist besser, wir stellen uns diese Frage früher.
00:27:08: Vielleicht braucht's auch eine Zeit bis wir sie uns stellen können.
00:27:12: Ja das zu leben und dieses Leben hineinzuwachsen ja erst mal auch heißt viel zu erwerben was man so können sollte damit man mit dem Leben zurecht kommt.
00:27:23: Im Idealfall würde ich sagen die beiden Fragen gehen immer einher.
00:27:28: also Wie wird man sozialisiert, sodass man in dieser Umgebung und der Wer-Leben zurechtkommt?
00:27:36: Das würden wir ja in der Existenzanalyse die allgemeinen Werte nennen nach denen wir leben.
00:27:43: Um parallel sich zu fragen was ist darin aber auch meins?
00:27:48: oder wie ist es darin meins?
00:27:50: das wäre dann die Frage nach den personalen Werten Darin aber im letzten, glaube ich, damit sich das Leben als richtig und gut anfühlt.
00:27:59: Braucht es eine Antwort auf dieser personalen Ebene?
00:28:01: Kann nicht zu dem Leben, dass ich lebe stehen ist, das meint's.
00:28:05: Ja!
00:28:06: Und da zeigt sich ja auch schon, wenn wir mit fünfzehn oder dann mit achtzehn, neunzehn zwanzig da irgendwie große Entscheidungen treffen sollen, ist er eigentlich absurz.
00:28:17: Oder also das kann keine letztgültige Antwort sein.
00:28:20: Wenn man Glück hat vielleicht schon... Aber dass sich da noch mal was verändert, davon kann man ausgehen.
00:28:29: Davon kannst du ausgehen.
00:28:30: und natürlich gibt es vielleicht Menschen die haben so eindeutige Potenziale und Begabungen das sie dann schon immer wissen, das ist beruflich.
00:28:38: jetzt um auf den Beruf zurückzukommen mein Weg weil das ganze Interesse geht in diese Richtung Und die sind oft auch glücklich kennen ein paar Die haben das immer gewusst und für die stimmt das Die meisten Menschen sind glaube ich eher ein bisschen multipegabt und nicht so ausdifferenziert in einer bestimmten Interessenslage.
00:29:00: Das wird dann ein bisschen anspruchsvoller, das herauszufinden was wirklich das eigene ist.
00:29:07: Und dann muss ich auch noch Glück haben, weil es kann ja sein dass Arzt oder Ärztin voll zu mir passt.
00:29:12: Aber wenn ich in einem Krankenhaus angestellt bin wo keine Ahnung das Team total bescheuert ist oder irgendwas kann sehr trotzdem sein Dass ich nicht zum zukomme mit meinen Talenten und Möglichkeiten.
00:29:26: Also kann ja auch dann auch
00:29:27: sein Da gibt es übrigens noch einen weiteren schönen Gedanken zu dem, was wir jetzt hier gerade bereden.
00:29:34: Also die Existenzphilosophen würden dieses eigene ja weniger als ein Ergebnis beschreiben.
00:29:42: also dass ich zu meinem eigenen finde im Sinne von das ist es Jetzt!
00:29:46: Das ist für die gar nicht die zentrale Frage sondern die verstehen das eigene in dem permanenten Prozess des Ringens darum, wie das was ist für mich jeweils wesentlich wird.
00:30:01: Also verstehst du dieses Eigenes?
00:30:03: Für die mehr eine Frage nach einer Art, wie ich mit etwas umgehe nicht so sehr was sich da finde ob dass das Ergebnis ist sondern das Leben stellt mich vor Situationen vor Herausforderungen veraufgaben.
00:30:17: ja vieles davon suche ich mir auch gar nicht aus.
00:30:20: Manches fällt mir glücklicherweise in den Schoß, aber bei jedem ist das ein bisschen anders.
00:30:27: Und wie ich es mir zu eigen mache?
00:30:31: Wie ich darin jeweils authentisch bleibe... Das ist eigentlich deren Fokus, den Sie in die Hauptsache stellen und das finde ich mir sehr gut gefallen weil mich das auch entlastet von dieser Frage Ist das jetzt schon absolut gesehen das eigene?
00:30:47: Ja meine Güte!
00:30:48: Wann weiß ich denn
00:30:49: das?!
00:30:50: Ja.
00:30:51: Ist ja eh ungefähr das, was wir da vorher hatten.
00:30:53: also ich kann dann auch sagen okay es bleibt mir nichts anderes übrig Ich muss Geld verdienen.
00:30:59: ich bin jetzt hier in einem anderen Land.
00:31:00: ich muss jetzt da Taxi fahren Es gibt nix anderes aber ich kann mich entscheiden mache ich das im Sinne von?
00:31:06: ich bin eine gute Autofahrerin und ich kann Menschen gut von A nach B bringen oder ich lebe das mehr als taxifahrende Psychotherapeutin Und verwickeln Menschen in Gesprächen in tieferer?
00:31:18: oder ich bin mehr so der Unterhalter und mach den Leuten eine lustige Fahrt.
00:31:24: Ich kann das ja auf ganz verschiedene Art- und Weisen machen, wenn ich weiß was es ist, was mir entspricht.
00:31:29: wie beim Friseur oder Friseuren gibt's ja ganz viele die fast schon so therapeutische Aufgaben oder seelsorgerische Aufgabe übernehmen durchs Zuhören oder so und vielleicht sind andere tatsächlich mehr an dem strikten Design und so, also da gibt es ja auch unterschiedliche Art-und-Wasen.
00:31:51: Ich erlebe so wie du gerade gesagt hast das ist eine erleichternde Sichtweise, dass es vielleicht nicht am Ende darum geht finde ich jetzt tatsächlich den einen richtigen Beruf und dann glücklich hoffentlich den Job der wirklich dazu passt sondern da gibt's eine größere Bandbreite.
00:32:09: wo ich mein eigenes hineinlegen kann muss nicht nur das eine sein, dass ich irgendwie finden muss.
00:32:18: Ganz genau!
00:32:20: Das eigene nicht vom Ergebnis her denken oder von der Eigenschaft oder von einer Aufgabe her denken sondern mehr als Haltung verstehen.
00:32:28: Als das ringen wie ich mit dem was darin auf mich zukommt umgehe und wie ich daraus etwas mache zu dem ich stehen kann und das mich erfüllt.
00:32:42: die eigentliche Intention, das eigentlich gemeinte.
00:32:46: Heidegger beschreibt es als Jemeinigkeit.
00:32:50: der spricht von diesem Eigentlichsein und er sagt Es gibt zwei Möglichkeiten entweder leben wir uneigentlich oder eigentlich.
00:32:59: Also wir tun dann das, was alle tun.
00:33:01: Was man tut oder wir tun es weil Es für mich stimmt und passt und es geht im Grunde darum es sich zu eigenzumachen.
00:33:09: Das ist im Grund die Kunst.
00:33:11: schlussendlich Dann ja und da spürt man glaube ich Menschen ab wenn sie darum ringen Und dass ist finde ich sehr auch Für mich manchmal berührend so zu sehen mit welcher hingabe Menschen dieses oder jenes tun Ich mir wahrscheinlich denke oder manchmal denke, poh ob ich das so könnte.
00:33:35: Das weiß ich gar nicht und deswegen habe ich da großen Respekt auch vor wenn Menschen das so vermögen und ausstrahlen.
00:33:42: ja?
00:33:43: Ja du hast vorher den Unterschied zwischen funktionieren und handeln angesprochen dass du das für dich entdeckt
00:33:49: hast.
00:33:50: Ja, also in der Existenzanalyse unterscheiden wir sehr reagieren und handeln das noch ein bisschen was anderes.
00:33:57: Und ich glaube mit dieser Idee des Handelns wenn man es etwas anders ausdrückt geht's eigentlich darum wie ist mein Gestalter seines eigenen Lebens?
00:34:06: Und das ist ja die große Grundfrage der Existenzanalyse überhaupt.
00:34:09: Wie gelingt es, dass der Mensch sich als Gestalter des eigenen Lebens der eigenen Lebenssituationen erlebt?
00:34:16: Und Krankheit ist ja im Grunde ich bin ohnmächtig und komme in diese Empfindung.
00:34:21: Ich gestalte das jetzt nicht hinein sondern eine Depression drückt mich, eine Angst hält mich gefangen Eine Befürchtung wie man mich sieht lässt mich in bestimmter Weise mich verhalten usw.
00:34:35: Und die Kunst ist praktisch wie, ja mache ich das Leben mir so zu eigen dass ich in den jeweiligen Situationen in dich komme gerade auch wenn ich in Ängste hinein komme trotzdem Gestalter dieser Lebenssituationen bleibe.
00:34:51: So und in der letzten Zeit habe ich mir überlegt vielleicht könnte man zwischen funktionieren gestalter sein und reagieren unterscheiden.
00:35:01: also diese drei Begriffe funktionieren reagieren gestalten Ja, das funktionieren wäre dann... Ich habe mich noch gar nicht gefragt ob ich das will.
00:35:10: Man hat mich auf die Spur gesetzt und meine Erziehung hat mich so geprägt Und dann tue ich das halt weil alle das um mich herum tun oder weil Mann in dieser Familie das und das studiert und so weiter und sofort und da ich die Begabung habe und dass alles kann mache ich das auch ja?
00:35:27: Und die Frage ob das wirklich mein eigenes ist, die stelle ich mir vielleicht erst viel später.
00:35:33: Das reagieren ist noch ein bisschen was anderes.
00:35:36: Da steht irgend eher mehr eine Angst im Hintergrund und ich reagiere dann um die Angst zu beruhigen, weniger um das Wertes willen den ich gestalte.
00:35:47: Im reagieren geht es mehr um eine Beruhigung von etwas ja?
00:35:52: Und wenn man sagt nicht alle Situationen sind mit Befürchtungen und Ängsten belegt, dann ist das mildere für die meisten Menschen dass man funktioniert.
00:36:01: Aber die Herausforderung, vor der wir alle stehen ist wie werde ich Gestalter meines eigenen Lebens.
00:36:07: Und da ist es schon spannend auch in einer Gesellschaft wieder unsrigen.
00:36:11: Einerseits sind wir in diese Wahnsinnsfreiräume gestellt aber andererseits kann man mal gesellschaftskritisch beschreiben und das tun einige denke gerade sehr Wir sind in einer gesellschaft die massivste Vorgaben macht wie der Mensch hier zu funktionieren hat.
00:36:28: Ja, und auch Bildung.
00:36:29: Darüber hatten wir auch unlängst gesprochen.
00:36:31: miteinander wird dann nur vom... spezifischen Kompetenzen hergedacht, die die Arbeitswelt braucht.
00:36:37: Damit Menschen entsprechende Ergebnisse abliefern und bestimmte Qualitätsprozesse müssen in einer bestimmten Weise ablaufen damit ein bestimmtes Qualitäzziel erreicht wird.
00:36:51: Und dieser ganze Spielraum wo wir kreativ sein können, wo wir Dinge mal ausprobieren, wo wer anders sind Ja, das sind Räume die wir uns glaube ich zum Teil auch zurückerobern müssen um Gestalter des eigenen Lebens zu werden.
00:37:10: Bis dahin dass man in ein Lebensalter und eine Lebensphase kommen kann wo man am Anfang alles gewählt hat und irgendwann läuft man seinen eigenen Entscheidungen hinterher um allem gerecht zu werden ja?
00:37:21: Und das ist dann kein gestaltetes Leben mehr!
00:37:25: Das sind vielleicht eher sehr große Themen, wo man nochmal an viel Grenzen stoßen wird.
00:37:30: Wenn KI vielleicht auch viele Arbeitsplätze übernimmt.
00:37:34: also ich glaube diese Frage was für Art von Arbeit wird es überhaupt noch?
00:37:40: geben und wer kann arbeiten usw.
00:37:43: Dann haben wir ja oft auch das Thema, dass man jetzt immer so von vielen jungen Menschen hört.
00:37:48: Ja Work-Live Balance und ich finde es kann man auf verschiedene Arten bewerten aber es hat natürlich diesen Aspekt von dem wie gestaltig mein Leben.
00:37:58: vielleicht stellt sich viel mehr heraus, dass davon wie hier sprechen sich auch eher in der Freizeit oder im Ehrenamtlichen Tätigkeiten dann mehr die Möglichkeit ist, oder dass halt das Geld mit etwas reinkommt.
00:38:13: Dass ich zwar auch gestalten kann so wie wir vorher gesagt haben aber vielleicht erschließt sich auch diese sinnhafte auch dann eher mehr in dem was ich dann in meiner Freizeit mache.
00:38:24: also da gibt es schon viele Fragezeichen.
00:38:27: auch
00:38:28: Ja, damit sagst du ja auch.
00:38:30: Es muss vielleicht nicht jeder Lebensbereich in der gleichen Weise als erfüllend erlebt werden und kann ja auch eine Funktion haben, dass ich dann weiß, damit ermögliche ich mir etwas was mich an anderer Stelle erfüllt.
00:38:44: aber wenn ich das nicht beklage sondern weiss das ist der Preis damit ich das andere tun kann.
00:38:50: mache ich das in dieser stelle so wäre es hier auch schon wieder ne Haltung mit der ich's tue bedauernd dorthin zu gehen, sondern diese Aufgabe ernstzunehmen als den Bruderwerb der mir das ermöglicht was ich am Wochenende tun kann.
00:39:07: Wenn das für jemanden stimmt dann glaube ich kann man so leben.
00:39:14: Das muss aber jeder für sich herausfinden ja?
00:39:16: Diese Verhältnismäßigkeit.
00:39:17: also ich könnte das nicht.
00:39:19: Aber ich bin nicht derjenige der sagen wir mal den Zeigefinger erhebt und sagt dass so geht es doch nicht Ja da steht mir nichts zu.
00:39:28: Und deswegen glaube ich, wenn das für jemanden stimmt und das merkt man ja daran dass er es annimmt.
00:39:33: Und dass er dazu steht dann glaube ich sind das die verschiedenen Modelle und im Kleinen haben wir's alle.
00:39:41: Ja?
00:39:41: Dass es immer auch ein paar Dinge gibt, die wir machen müssen um etwas anderes tun zu können.
00:39:46: So ist das Leben.
00:39:47: Genau.
00:39:48: Und eben diese... Ich glaub dieser Punkt ist schon wesentlich.
00:39:51: vielleicht Ist es irgendwann nicht so möglich, dass ich das, was ich möchte, so leben kann?
00:39:56: Weil es die Möglichkeiten nicht gibt und dann muss sich andere Möglichkeiten finden damit ich immer noch dem, was mein Leben ist sozusagen gerecht werde.
00:40:05: Und dann finde ich jetzt gut zu wissen, dass das nicht unbedingt in meinem Job sein muss sondern also sehr eher auch die größere Aufgabe des Lebens ist, dass auf mehrere Beine stelle und auch nicht abhängig bin von dem.
00:40:22: Also sagen wir ja oft, wenn ich in meinem Job alle Erfüllungen finde, wenn alles was mir wichtig ist in meinem Leben das, was mich Sicherheit gibt, was mir Freude macht, wenn all meine Beziehungen an allen da sind im Leben, wenn das alles nur in meinem job ist dann ist es ja... wie sagt man?
00:40:42: Also da habe ich ein bisschen aufs Sand gebaut oder?
00:40:44: Das ist ja sehr gefährlich.
00:40:46: dann, weil wenn das wegfällt was schon einfach sein kann.
00:40:52: Ja, rinde mir ja alles davon.
00:40:54: Also
00:40:56: wenn das zu exklusiv sich auf eine Frage hin
00:40:59: ausrichtet, meinst du?
00:40:59: Wenn ich nicht noch in der Freizeit irgendwie auch noch Freunde habe, die mir was bedeuten oder zumindest ein Hobby, wo ich auch noch Spaß haben kann ... Wenn alles abgedeckt ist durch meinen einen Job, was das Leben lebenswert macht dann Puh!
00:41:17: Sozusagen mag dann in dem Moment, wie etwas Schönes wirken.
00:41:21: Aber ich glaube das ist ein bisschen zu kurz gedacht.
00:41:25: oder das ist ja noch das was passiert wenn jemand an den Pensionen gehen muss
00:41:29: zum Beispiel
00:41:30: und dann schwupps ist irgendwie der ganze Lebensinhalt weg.
00:41:35: Ja, es würde ich sehr teilen was du sagst.
00:41:36: genau und das kenne ich auch gerade dieses Beispiel wenn der Ruhestand kommt.
00:41:41: Wenn das zu exklusiv der Beruf war dann müssen Menschen sich auch neu finden Neuerfinden.
00:41:49: manchmal sagt man also um darin die nächste ja auch erfüllende Momente zu finden.
00:41:57: vielleicht ist das ja auch ein bisschen die Gefahr wenn der Beruf Zwar auch Berufung ist, aber etwas zu viel Berufung wird.
00:42:10: Ich meine jeder soll da seine Antwort finden.
00:42:12: Aber spannend wäre schon noch mal die Frage was ist der Unterschied ob ich engagiert ein Beruftour oder ob es für mich eine Berufung is?
00:42:19: Da ist ja nochmal ne Idee drin wenn's eine Berufungen wird.
00:42:24: also jedenfalls so wie ich drüber Nachdenke und es empfinde ist, wenn ich von einer Berufung spreche stelle ich mich ja noch bewusster in den Dienst dieser Sache und Aufgabe.
00:42:38: Und wer stellt die Aufgabe?
00:42:40: Also beruf, da steckt ja Ruf drin!
00:42:42: Wer ruft?
00:42:42: Ja genau das wäre auch diese franklische Idee.
00:42:45: das Leben fragt der Mensch hat zu antworten.
00:42:49: Das finde ich eine tolle Fragestellungen um Sinn zu finden.
00:42:56: Und wenn man jetzt sagt, da gibt es Aufgaben.
00:43:00: Die werden mir zur Frage.
00:43:02: Dann kann ich die natürlich gut, solide und korrekt tun – vielleicht auch durchaus mit einem Anspruch an Ernsthaftigkeit, Solidität, Verlässlichkeit, Engagement usw.
00:43:20: Das muss nicht unbedingt Berufung sein!
00:43:24: Und jetzt habe ich ein bisschen nachgedacht, was unterscheidet die Berufung.
00:43:29: Die Berufung ist glaube ich der Punkt, dass mich aus Freiheit ohne dass das jemand mir abverlangt und es einen Muss gibt in den Dienst dieser Aufgabe und Sachestelle und sie mir so zu eigen mache Dass sich sage Es ist in Ordnung wenn diese Sache das erfordert oder weil diese Sache das erfordert.
00:43:57: Und dann glaube ich, ist der Beruf nicht nur ein Betätigungsfeld in dem ich schöpferisch mich entfalten kann und darf als schöpfrischer Wert beispielsweise ja?
00:44:08: Sondern dann erlebe ich eine Art Auftrag da drin.
00:44:14: Das ist nicht nur eine Aufgabe sondern auch einen Auftrag.
00:44:16: Ja, dass es vielleicht am schönsten ausgedrückt aber kein Auftrag, den ein Fremder mehr gibt Oder irgendeine Macht sagt, das musst du jetzt tun und mich nicht fragt ob ich das will oder nicht.
00:44:30: Sondern ich erlebe mich von dieser Aufgabe beauftragt.
00:44:36: Und dann spürt man glaube ich dass es ein Mensch mit Berufung
00:44:38: tut.
00:44:40: Das kann ein Job sein aber das kann in Ehrenamt sein, das kann meine Rolle als Vater Mutter Schwester oder Tante sein.
00:44:47: Partner-Partnerin?
00:44:50: Das kann abschnittsweise sein oder das kann für ein paar Jahre sein und wieder auch sich verändern, oder?
00:44:58: Ganz genau.
00:45:00: Ja genauso ist es ja.
00:45:02: und dann spürt man dass ist jetzt meine Aufgabe.
00:45:09: also Passion sagt man vielleicht in der Alltagssprache.
00:45:14: jemand hat eine Passion den man hat eine Leidenschaft.
00:45:18: Natürlich kann man tief und psychologisch auch noch mal fragen, woher markt die sich begründen.
00:45:23: Das wären dann so psychodynamische Motive.
00:45:25: Geht es um irgendwelche Bedürfnissebenen?
00:45:27: Aber das würde ich nicht als Berufung bezeichnen.
00:45:31: Sondern Berufung ist für mich wirklich... Dann bleibe ich ja bei mir!
00:45:35: Da bin ich ja nicht an der Sache ausgerichtet, da benutze ich ja nur die Sache für meine Zwecke, um dadurch jemand zu sein.
00:45:42: Und für mich ist Berufung wirklich ... Ich stehe im Dienst des Wertes dieser Sache.
00:45:48: Also das ist der intensionale Wertbezug, der für mich eine Bedeutung hat.
00:45:53: und dann ist es mir an Anliegen Kindern zu helfen, sagen wir mal etwas Wissen zu erwerben oder fähig zu werden in dieser Gesellschaft ein gutes Leben führen zu können.
00:46:05: und dann kann der Beruf einer Erzieherin oder eines Lehrers oder ähnlicher Berufe, der kann eine hohe innere Herausforderung sein oder eine Sozialpädagogin eine hohe innere Herausforderung zu sein, Menschen in dieser Weise zu begleiten.
00:46:24: Dass ihnen was
00:46:24: gelingt.".
00:46:25: Ja ich glaube sehr wesentlich ist da was du gesagt hast dieses dass es aus mir heraus ist weil das ist ja glaube ich dann die Unterscheidung zu dem wo das auch sehr gefährlich werden kann wenn ich mich so berufen fühle sei es von einem Gott oder von einer Ich weiß auch nicht, irgendwie größere Aufgabe etwas erfüllen zu müssen was von außen kommt und ich bin dann nur so ein Werkzeug das völlig losgelöst von eigenen Wahrnehmungen oder Werten irgendwas ausfüllt.
00:47:00: Dann kann das sehr fatal enden.
00:47:05: Genau!
00:47:06: Weil im Grunde das Element der freien Wahl fehlt.
00:47:11: Ja, ich tue es nicht aus der Freiheit heraus weil es mich als Wert angeht sondern letztlich tue ich's weil es eigentlich letztlich immer eine Angst gibt im Hintergrund ja die muss aber nicht bewusst sein.
00:47:24: und dann rutscht Berufung in Fanatismus oder in Ideologie hinein Und das merkt man.
00:47:30: mit den Menschen kann man gar nicht reden weil sie nur Setzungen machen Und Setzungen sind deshalb Setzung, weil ihnen das Moment der Freiheit fehlt und einer frei gewählten eigenständigen Verantwortlichkeit fehlt.
00:47:44: Ja, und das ist der Grund!
00:47:46: Insofern glaube ich wird man auch erleben wenn man mit Menschen spricht die eine Berufung in sich tragen, dann haben wir eine Leidenschaft für diese Sache.
00:47:55: aber die werden jeden anderen um sich rum freigeben dass er das findet was für ihn gültig ist Und nicht sagen, was für mich gültig ist.
00:48:03: Es muss für dich jetzt auch gültige sein.
00:48:05: Das der Unterschied zu all denen die das mit Fanatismus verwechseln und oder aus Fanatismus leben unter oder aus Ideologie leben Die sagen alle anderen müssen das auch erkennen und so sehen.
00:48:17: Ja, das ist der Unterschied.
00:48:20: Ja ein spannendes Thema finde ich.
00:48:25: Ich fand es auch interessant was du eingebracht hast Mit dem wie man in früheren Zeiten auch gelebt hat dass man ja die gleiche Frage hatte.
00:48:32: Die kennen wir ja aus philosophischen Texten, die schon sehr alt sind oder wahrscheinlich findet man das irgendwo auch in der Bibel diese Frage und da hatten ja die meisten Menschen nicht diese freie Wahl von einem Beruf so wie wir sie heute haben.
00:48:48: Also muss es da um was tiefer Legenderes gehen als nur die Frage bin ich jetzt Psychotherapeutin, Kassiererin oder Geschäftsführerin von irgendeiner Firma?
00:49:00: Ja, genau.
00:49:01: Übrigens auch die rassidischen Texte sind an dieser Stelle zu nehmen aus dem alten Testament ausgelegt ja?
00:49:08: Da findet man viel, kann man bei Buwer nachlesen und so weiter.
00:49:14: diese Fragestellung vielleicht.
00:49:17: abschließend ein Gedanke noch was ist das Ergebnis oder die Folge dieser Lebenshaltung?
00:49:25: ich glaube dass es eine tiefe Erfüllung die wir dadurch in uns wahrnehmen dürfen.
00:49:32: Das ist ein Reichtum, ein innerer Reichtom der einem dadurch zu eignen wird dass man das Leben erlebt weil man seine Berufung gefunden hat Und das kann ja auch sein, still und zurückgezogen zu leben.
00:49:48: Und über Dinge nachzudenken usw.
00:49:50: Wenn dann mal jemand kommt und eine Frage hat mit ihm da ganz eingehen zu reden verstehst du?
00:49:54: Das ist nicht gebunden an was unsere Gesellschaft jetzt als besonders wichtig und aufregend darstellt und sieht.
00:50:04: Das soll jeder glaube ich für sich finden!
00:50:06: Da darf auch jeder seinen Weg da drin gehen.
00:50:11: Aber das, was wir bekommen ist im Grunde ein erfülltes Leben und das ist ein großer Schatz.
00:50:17: mehr kann man nicht haben.
00:50:20: Gutes Schlusswort finde ich!
00:50:22: Ich habe jetzt nochmal gedacht sage ich dazu noch weil man das vielleicht dazu hören kann wenn man nicht eh schon alle Folgen kennt aus unserem Podcast.
00:50:31: aber wo wir über Persönlichkeit gesprochen haben und da sind wir auch mal zu dem Schluss gekommen dass es weniger Es ist ja dieses Werte, der du bist und wir haben dann also auch erleichtern festgestellt.
00:50:44: Dass es viel mehr vielleicht darum geht, der zu werden, der man sein will.
00:50:49: Also dass das da eine Freiheit gibt.
00:50:53: Und das ist so ein bisschen ähnlich für was ich heute besprochen habe.
00:50:59: Was sich auch sehr erleichtert finde.
00:51:01: Ich merke schon, das beschäftigt mich glaube ich sehr.
00:51:04: Das muss ich das eine finden?
00:51:06: Nein!
00:51:08: Es reicht, wenn ich es mir glaubwürdig zu eigen mache.
00:51:13: Ja?
00:51:13: Also glaubwürdig gar nicht mal unbedingt vor anderen sondern von mir selber.
00:51:17: ja.
00:51:18: also dass ich es als seine Herausforderung nehme und darin versuche meinen echten authentischen Weg zu gehen und einen anderen habe ich nicht.
00:51:28: Und dann glaube ich komme ich zu mir und dafür gibt's dann Begriffe Schiffren die in der Philosophie, in der Psychologie üblich sind.
00:51:38: Ja, aber ich glaube das müssen wir jetzt gar nicht weiter erörtern.
00:51:43: Es geht einfach darin sich auf den Weg zu machen und wenn man das vielleicht mitnimmt von unserer Folge heute dass es nicht so sehr darum geht oder gar nicht eigentlich nur darum geht dieses einzige ein eigener Einmalige zu finden, sondern dass das eigene der Prozess ist mit einer bestimmten Haltung.
00:52:05: Der persönlich erlebten Stimmigkeit der Verantwortung der Freiheit durch die Welt zu gehen um darin so bestmöglich und ehrlich vor sich selbst und vor den anderen Und vor den Werten denen wir Verantwortung zollen ja Das Leben zu leben.
00:52:24: ich glaube das ist die Herausforderung vor der wir stehen
00:52:26: Ja.
00:52:27: Und ich habe so das Gefühl, dass sie sich ja hinbiss.
00:52:30: und damit könnte man vielleicht anfangen wenn man sich die Frage stellt bis hin zu kleinen Tätigkeiten im Alltag oder also wie ich jetzt abwasche... Also es mag jetzt übertrieben klingeln aber muss jetzt auch nicht ständig so gemacht werden Aber kann man auch so machen?
00:52:47: Oder wie tue ich auch all die Dinge, die ich zu tun habe?
00:52:52: tue ich die mit mir selber verbunden, sozusagen auf meine Art.
00:52:57: Oder eben nicht und das hat vielleicht auch ganz viel mit Lebenserfüllung zu tun weil das Leben sich in unserem Alltag abspielt in den kleinen Dingen Und nicht nur in diesen zwischen neun und siebzehn Uhr wo ich in meinem Job bin oder wie auch immer Wie lange?
00:53:15: Genau da kann ich gar nichts ergänzen.
00:53:17: Das finde ich wunderbar.
00:53:18: den Gedanken
00:53:19: Ja Was finde ich jetzt irgendwie ganz schön
00:53:22: So
00:53:22: als ... kann ich auch mal sagen, okay das ist spannend.
00:53:25: Probier' ich mal aus wie mache ich diesen ganzen Kleinkram auf meine Art oder halt so?
00:53:33: Das es mir entspricht.
00:53:35: Das finde ich irgendwie interessant, dass herauszufinden ob das geht oder was das bedeutet
00:53:41: Ja sehr schön!
00:53:42: Sehr schön!
00:53:44: Na gut ja in diesem Sinne werden wir das jetzt hier beenden, aber ich werde jetzt versuchen auf meine sehr authentische Art nach Hause zu radeln.
00:53:55: Okay!
00:53:57: Gut ja dann wünsche ich dir noch wir beide hier bei uns am Abend angekommen einen schönen Abend und all denen die uns zuhören an wunderbaren Tag oder wunderbare Tage bis zum nächsten Mal.
00:54:13: Wenn
00:54:15: ihr mit uns in Kontakt treten wollt, dann bitte über E-mail
00:54:19: postetfragen-des-menschseins.de.
00:54:24: Vielen Dank Christoph für das Gespräch, die E-Mail Adresse und bis bald!
00:54:29: Danke dir Veronica!