00:00:05:
00:00:18: Wir sprechen heute über ein Thema, das uns jemand vorgeschlagen hat bzw.
00:00:23: drum gebeten hat, dass wir mal drüber reden.
00:00:25: Das ist der Scharraf, der hat uns eine E-Mail geschickt und er würde sich wünschen – ich werde später auch noch einmal vorlesen was seine Frage ganz genauer, dass wir mal sprechen über das Thema aushalten.
00:00:38: Wir werden auch übers Annehmen sprechen wo da die Unterschiede sind.
00:00:43: Ich habe mich auch super vorbereitet heute, ich habe nämlich kurz bevor wir hier aufnehmen noch ein Pilates Training gemacht.
00:00:51: Da muss man auch aushalten wenn die Bauchmuskeln schon trennen.
00:00:55: da geht es dann ums Durchhalten und sehr passend auch in Wien.
00:01:00: also an dem Tag wo wir aufnehmen ist gerade Wien Marathon und wenn man so einen Marathon läuft Ich habe keine Erfahrungen dazu.
00:01:09: Ich glaube, ich gehe jetzt auch ganz viel ums Aushalten und finde ich passt voll gut, dass wir gerade heute über das Thema sprechen.
00:01:20: Ich habe auch ein bisschen geschaut und noch ein paar Worte zusammen gesammelt die so in das Feld reinpassen.
00:01:27: Er tragen kommt da durchstehen, Stand halten, durchmachen, verwinden ausharren Klingt alles sehr anstrengend, das mit dem
00:01:41: Ausrechnen.
00:01:45: Ist auf jeden Fall eine Aufgabe vor der wir stehen und die scheinbar nicht so ganz einfach ist und die auch sehr vielschichtig besetzt ist.
00:01:55: im Empfinden Muss man aushalten, kann man authalten?
00:01:59: Soll man aothalten.
00:02:01: Wie lange hält man aus wo es ist wichtig auszuhalten und so weiter.
00:02:05: Da stecken ja eine Menge Fragen drin aber wir starten immer gerne mit der Erklärung was das überhaupt ist.
00:02:14: Ja genau also wir werden uns in diesem Feld bewegen weil das finde ich auch selber total spannend.
00:02:19: einerseits ist Aushalten etwas wie gesagt Zum Beispiel beim Sport.
00:02:23: Das muss ich schon können und es gibt eben Situationen im Leben, da muss man auch mal aushalten.
00:02:27: Es kommt vor aber Aushalten kann doch irgendwann zu viel werden und kippen.
00:02:33: Es gibt Menschen die halten immer nur alles aus und sagen nie irgendwas.
00:02:37: das ist dann auch nicht mehr hilfreich.
00:02:39: also dass ein Spannungsfeld und das würde ich gerne ein bisschen mit dir zusammen beleuchten.
00:02:46: Geh uns doch mal einen ersten Blick in das aushalte.
00:02:49: vielleicht gehen wir auch mit dem Guten von dem.
00:02:52: Und warum man das doch braucht im Leben und warum es voll okay ist, wenn es auch mal Momente, Situationen oder Zeiten gibt, wo Aushalten eine Leistung ist die gut und hilfreich ist?
00:03:06: Ja du hast ja erzählt dass gerade Marathon bei euch in Wien ist und bei uns war der letzte Woche in Hannover und meine jüngste Tochter ist mit ihrem Freund mit gelaufen.
00:03:16: Ich muss gestehen, als ich dann da alle Menschen sah.
00:03:18: Wir sind dann dahin und als Eltern und haben zugeschaut... ...ich habe riesigen Respekt bekommen vor all denen die da gelaufen und mitgelaufen sind und dann so zu sehen.
00:03:30: So eine lange Wegstrecke über so einen langen Zeitraum durchzuhalten und durchzustehen.
00:03:36: also es hat mir höchste Achtung abverlangt dass man sich dem stellt.
00:03:42: oder wenn ich in Österreich bin und dort manchmal in den Seminahäusern, wo ich bin kann ich rausgucken.
00:03:48: Und dann sieht man wie Menschen den Berg hoch radeln und einfach auf diese Art und Weise Sport machen.
00:03:57: Ich weiß zum Teil, wie lange die Wege sind, die ihnen bevorstehen und das Aufsicht nehmen dieser Herausforderung mit dem Rad da hochzukommen oder eben, wenn man Wanderung macht auf dem Gipfel geht und so weiter.
00:04:10: Das kennt wir ja alle, ne?
00:04:12: Also ich denke das ist schon spannend aushalten zu können und vieles im Leben würden wir gar nicht erleben, wie wir es nicht könnten!
00:04:21: Mir fällt ein dieser Satz von Maneh Sperber der mal gesagt hat Glück ist eine Überwindungsprämie.
00:04:30: Da finde ich steckt auch das Aushalten drin.
00:04:32: Glück ist eine Überwindungsprämie, also das heißt ich bekomme dann etwas wenn es mir gelingt nicht sofort jeder Befindlichkeit nachgeben zu müssen sondern eine Spannung wie immer sie isst und sein mag auch mal eine Weile aushalten zu können, um dessen Willen was mich vielleicht anschließend dann erwartet oder was ich mir darüber vielleicht auch aneignen kann.
00:04:59: Was einfach diese Mühe braucht.
00:05:01: Leben ist eben auch Mühe und es fällt einem nicht nur locker alles zu.
00:05:06: dass man etwas erreicht heißt auch sich demzustellen mit den Auseinandersetzungen und mit der Herausforderung so möchte ich sagen umzugehen.
00:05:15: Und insofern glaube ich, es aushalten eine große Fähigkeit des Menschen nicht gleich die Segel zu streichen sondern sich Herausforderung zu stellen.
00:05:27: Das Glück ist deine Überwindungsprämie.
00:05:29: das zitierst du ganz oft.
00:05:32: Deswegen gehe ich mal davon aus, dass sich das irgendwie besonders anspricht.
00:05:37: Gibt es da einen biografischen Aspekt den du teilen magst?
00:05:42: Ich weiß nicht.
00:05:42: zu dem Satz oder auch zu dem Aushalten halt einfach.
00:05:45: oder zu dem was du gerade gesagt hast mit deiner Lebenserfahrung
00:05:49: Ja stimmt jetzt wenn du sagst fällt mir auch ein.
00:05:52: Ich glaube hier und dort immer wieder erwähnt warum sage ich das?
00:05:58: Also ich finde, vieles in meinem Leben hat auch damit zu tun langstreckenläufer zu sein.
00:06:04: So wenn ich das mal in einem Bild sagen soll und vieles von dem was ich erreicht habe was mir richtig war in meinem leben hatte damit zu tunt dass man sich einen Weg stellen musste dass ich ja mühen in kauf nehmen musste dass man dann nicht so leicht aufgibt, sondern sich dem stellt und sagt das ist dir wichtig da willst du hin.
00:06:34: Also gehört die Arbeit und was man braucht um es sich zu erschließen Das gehört halt dazu Und ich verdanke dem viel schönes mich dem gestellt zu haben würde ich sagen also Ich will damit nicht sagen soll sich knächten und muss immer den schwersten Weg gehen, so meine ich das gar nicht.
00:06:58: Aber um hier oder dorthin zu kommen, kenne ich das nicht anders als sich den Etappen die es darin gilt zu stellen?
00:07:09: Zum Beispiel vielleicht habe ich das hier oder dort schon mal erzählt, als ich damals meine Dissertation geschrieben habe ist das mehr tatsächlich passiert dass die nach anderthalb Jahren mir aus dem Auto gestohlen wurde Weil ich habe alles in Gepäckstücke gelegt und wollte Urlaub machen, und wollte mir in der Zeit ein paar Gedanken von dem was ich erarbeitet hatte zusammenschreiben.
00:07:35: Also alles übrigens ohne Computer
00:07:37: usw.,
00:07:38: nur auf irgendwelchen Papieren oder Karteikarten.
00:07:42: Wir machten ein Autostop und als wir wieder kamen, ist das Auto aufgebrochen worden.
00:07:47: Und alle Dinge aus dem Auto sind rausgeklaut worden.
00:07:50: Dann war eineinhalb Jahre Arbeit weg!
00:07:54: Das war zum Beispiel auch natürlich ein sehr schwarzer Tag in meinem Leben im Moment... Aber heute würde ich sagen, es hat mich unglaublich gelehrt konzentriert zu arbeiten.
00:08:04: Ich habe mich dann entschieden jetzt quasi jeden Tag drei Seiten zu schreiben und in die Schreibmaschine zu tippen und das habe ich durchgehalten bis ich, weiß ich nicht, dreihundertvierzig Seiten glaube ich geschrieben hatte und dann die Arbeit abgeben konnte.
00:08:19: Also das war zum Beispiel so ein Langstreckenlauf wo Ja, ich mich hier und dort doch nicht unbedingt immer gefragt habe wie fühlst du dich jetzt?
00:08:29: Sondern mir gesagt habe das ist das Ziel.
00:08:32: Das möchtest Du erreichen!
00:08:33: Das ist Dir wichtig da willst Du hinkommen Und ja Jetzt ist es so in so viel Uhr am Tag Jetzt hast Du die Zeit Jetzt setze Dich an die Schreibmaschine Und jetzt schreibst Du solange bis Du die drei Seiten fertig hast.
00:08:46: für heute Und morgen kommen die nächsten.
00:08:50: Ein Wort, das ich gefunden habe als Synonym auch war nicht Ausweichen.
00:08:55: Also sprich sich der Situation stellen, Realität annehmen wie sie ist und halt nicht kehrt machen davon laufen.
00:09:04: also Das ist ein wichtiger Aspekt von aushalten oder?
00:09:08: Es ist wie es ist und da muss ich jetzt doch mich stellen.
00:09:13: deswegen würde ich sagen vor dem aushalten steht immer dass gelten lassen Ja, dass ich anerkenne das etwas ist was es ist und da dieser Wirklichkeit nicht auszuweichen führt dann häufig oder immer mal wieder auch.
00:09:30: Nicht zwingend nur aber immer Mal wieder auch zu der Herausforderung den Gegebenheiten begegnen zu müssen, indem wir sie vielleicht zunächst erstmal aushalten.
00:09:41: Dass Sie sind was Sie sind wie Sie sind und so weiter.
00:09:44: also das Wichtige im Phänomen des Aushaltens ist ja dass wir über eine Fähigkeit des Menschen sprechen Und aushalten ist ja nicht dasselbe wie resignativ irgendwelche Dinge sein lassen.
00:09:57: Das ist ja etwas ganz anderes Sondern für mich es aushalten ein höchst aktiver Akt und hat deshalb übrigens immer auch mit einer Entscheidung, die der Mensch trifft zu tun.
00:10:09: Das passiert mir auszuhalten, passiert mir nicht einfach sondern ich entscheide mich etwas auszuhalten Und zumindest sofern ich das tue dass ich mich dazu entscheide ist es ein Akt der mit einem Können des Menschen zu tun hat.
00:10:27: In der Existenzanalyse haben wir ein Konzept von verschiedenen Themen, Möglichkeiten und Fähigkeiten des Menschen.
00:10:35: Und unter anderem eben der Tatsache dass der Mensch einem Können ausgesetzt ist oder auch über einen Können verfügt Und es im Grunde darum geht, in dieses Können hineinzufinden.
00:10:51: Wir postulieren für dieses Könne die Erfahrung von Halt – also dass wir uns in dieser Welt als Gehalten erleben um aus dieser Halterfahrung heraus diese Erfahrung zu machen.
00:11:03: jetzt kann ich dem was ist
00:11:04: begegnen.".
00:11:06: So und etwa geht der Gedankengang dort dort sogenannten ersten Grundmotivation entwickelt wurde.
00:11:16: So, und insofern ist etwas auszuhalten ja die Fähigkeit sich dem was isst gegenüberzustellen?
00:11:25: Frankel hätte vielleicht gegenübertreten dann gesagt ja und diesem gegen diesen was mir gegenüber steht ja gegenüberstehen zu bleiben Und das ist Aushalten.
00:11:38: Damit ist übrigens, dass was auf mich zukommt nicht mehr mächtiger als ich, sondern es ja schon ein erster Modus mit dem, was auf sich zukommt umzugehen und in personaler Hinsicht ist, dass die große Fähigkeit des Menschen umzugehnen mit dem Leben.
00:11:55: Deswegen ist aushalten nichts Passives, sondern etwas
00:11:58: Höchstaktives
00:11:59: wie ich mit etwas umgehen kann.
00:12:04: Also das steckt ja auch schon in dem Wort finde ich wunderbar drehen aushalten oder standhalten.
00:12:09: Das heißt, ich muss wo stehen können?
00:12:12: Ich brauche selber halt.
00:12:14: also wenn man sich das jetzt mal ganz vorstellt Man hält was Schweres in der Hand.
00:12:18: Irgendeine Kiste dann Geht das nicht mit einem Bandscheibenvorfall zum Beispiel oder so?
00:12:25: Oder wenn ich schwache Knie habe, oder gerade total fertig.
00:12:27: Also ich muss in mir eine gewisse Kraft einen Halt haben.
00:12:32: Ich muss stehen können.
00:12:34: Braucht Boden unter den Füßen... also was würdest du denn sagen, was braucht es denn damit ich auch zu dieser Personalfähigkeit, zu dieser Leistung von Aushalten kommen kann?
00:12:48: Das ist ne interessante gute Frage!
00:12:51: Also wenn ich ganz grundsätzlich sage, würde ich sagen ein Vermögen.
00:12:58: Das ist ein schöner Begriff übrigens Ein Vermögan das heißt Ich muss dessen Mächtig sein um es zu können und ich finde dass umfasst sehr viele Ebenen und Qualitäten also zum Beispiel eine Muskelkraft.
00:13:15: rein physisch Ja brauche ich das hast du ja gerade auch gesagt mit dem Bandscheibenvorfall Praktisch physisch, ich brauche Muskeln die so stark sind dass sich das was mir in die Hand gegeben wird halten kann um es auszuhalten.
00:13:33: Ich muss stehen können!
00:13:35: Ich brauche also Beine die die Fähigkeit haben ja mir diesen Halt zu geben sodass ich stehen kann.
00:13:47: Und jetzt können wir das natürlich aufs psychische übertragen, das würde vielleicht bedeuten einen Selbstwert zu besitzen, vielleicht auch eine Zuversicht in sich zu finden, eine Hoffnung in sich to tragen.
00:13:59: Das wäre dann schon wieder das Perspektivische.
00:14:01: aber wenn wir erstmal vom Selbstwerk gucken ist es ja mehr so dieses Ich weiß von mir dass ich das kann!
00:14:07: Ich weiß vor mir daß ich dazu in der Lage bin und dass ich diese Fähigkeiten und Fertigkeiten besitze.
00:14:16: Und aus dieser Gewissheit heraus werde ich natürlich eine andere Zuversicht entwickeln, wenn ich das kann!
00:14:22: Wenn ich dann in der Welt auch noch Möglichkeiten sehe die darüber hinaus sind... Ich glaube, ich schaffe das auch Perspektive.
00:14:34: Insofern würde mir einfallen, ich brauche zum Aushalten immer eine Perspektiv, die über das Augenblick hinausgeht.
00:14:43: Also für was lohnt es sich, das auszuhalten?
00:14:48: Was ich jetzt aushalte?
00:14:51: Interessanterweise... eher in Krisensituationen vor.
00:14:57: Irgendwas passiert, was sich nicht haben mag und was unangenehm ist, was schwer ist.
00:15:01: Und dann muss ich aushalten.
00:15:02: Also Aushaltentour, da sprechen wir ja, wenn es um Dinge geht die Unangenehmes sind Strapazenschwieriger Umstände.
00:15:10: Das heißt das sind oft Situationen wo wir eigentlich eh schon irgendwie geschwächt sind oder wo etwas Schlimmes passiert und spannenderweise erlebt man sehr oft an dass man das trotzdem kann oder in dieser schwierigen Situation das Aushalten irgendwie geht.
00:15:28: Also da sind vielleicht oft so verborgene Kräfte auch, die wir scheinbar in uns tragen oder wo wir was gesammelt haben durch Training.
00:15:37: Da sage ich jetzt noch dazu Training.
00:15:38: also sprich es ist wahrscheinlich gut auch Kindern immer wieder mal Sachen zuzumuten, die sie aushalten, ihnen nicht alles aus dem Weg räumen, ihnen nach der Möglichkeit geben zu üben.
00:15:49: Ja,
00:15:50: absolut richtig.
00:15:52: Ich glaube zur Selbstregulationsfähigkeit die der Mensch erst erwerben muss, die wir ja nicht von vornherein in uns tragen ist eine der basalen Voraussetzungen aushalten zu können.
00:16:04: Ich bin noch gerade am überlegen.
00:16:06: ich würde glaube ich noch einen zweiten Gedanken dazu stellen.
00:16:08: du sagst wir brauchen es wenn die Krise kommt.
00:16:11: vielleicht könnte man auch sagen oder noch dazu sagen Wir haben auszuhalten Stimmung, die vielleicht eher im positiven Befindlichkeitsbereich ist in den etwas negativeren problematischeren Befindlichkeitbereich rutscht.
00:16:33: Also wo wird das Gefühl haben, ich kann nicht mehr oder jetzt wird es aber viel und wo's schwer wird also vielleicht nicht immer nur krisenhaft ist sondern eine Belastung Zumutung bekommt.
00:16:49: Ja, so das wäre vielleicht ganz schön!
00:16:50: Eine Zumutungen bekommt der ich jetzt von meiner psychischen Verfasstheit am liebsten ausweichen würde.
00:16:58: Wenn ich aber nur aus der psychischen Achse ausweiche dann werde ich das Ziel oder die Idee oder den Möglichkeitenraum Dahinter liegt und der eigentlich noch wartet, den werde ich ja nie erreichen können.
00:17:13: Da werde ich nicht ankommen weil ich zu früh es gelassen habe.
00:17:20: Und das ist das Wichtige wenn wir aushalten können dass wir anschließend belohnt werden mit etwas für das er sich gelohnt hat es auszuhalten Schwierig ist wenn's nix gibt Für das es sich lohnt, das auszuhalten.
00:17:37: Warum soll man dann was aushalten?
00:17:42: Was tun denn Menschen die nicht aushalten können?
00:17:44: Also psychosprache Coping-Strategien Wenn ich schwer aushaltend kann Ich habe das nie geübt Ich hab keine guten Erfahrungen damit gemacht Nicht sammeln können, nicht trainiert.
00:17:54: Was tun Menschen wo man's jetzt weh aushaltet?
00:17:58: und angebracht Was kann ich denn stattdessen machen?
00:18:02: sozusagen
00:18:04: Ja, mir würde einfallen als allererstes wahrscheinlich das vermeiden.
00:18:08: Also schnell auf die Befindlichkeit hören und aus der Befindlichkeit heraus in den Rückzug gehen.
00:18:15: also ich kann nicht mehr aufgeben loslassen Und damit im Grunde sich der Herausforderung eben nichts stellen.
00:18:24: dann entlastet man auf psychischer Achse und auch physische Achse, das erleben was gerade da ist.
00:18:33: So boah es ist aber ganz schön schwer jetzt oder ich bin außer Atem oder ich glaube ich kann nicht mehr.
00:18:39: Das war übrigens hoch interessant als ich bei dem Marathon zugeguckt habe ja.
00:18:43: Es gab diejenigen wo man richtig sah wie sie sich ins Ziel schleppten.
00:18:47: wir waren so fünfhundert Meter vor dem Ziel.
00:18:49: ungefähr Uns gab andere, die sind da gelaufen als ob sie gar nichts hinter sich gehabt hätten.
00:18:56: Von daher ist auch die Zumutung von jedem von uns anders erlebt.
00:19:00: also für den einen ist viel früher vielleicht da als für einen anderen.
00:19:03: es hat natürlich mit Training und diesen ganzen Dingen zu tun.
00:19:07: Naja insofern glaube ich ist so eine Möglichkeit sich zu schnell zu entlasten Und das wäre dann ein Ausweichen.
00:19:16: Es ist ja immer die Kunst.
00:19:17: wie sorge ich gut für mich So dass das Aushalten nicht nur Überforderung ist und so eine Leistung, wo ich heroisch meine.
00:19:27: Jetzt habe ich mich aber gefordert und in Wirklichkeit übergehe ich mich permanent.
00:19:32: Wo habe ich auch zu stellen um anschließend etwas erreicht zu haben?
00:19:39: Und mir fällt noch ein viele die nicht aushalten, die wollen schimpfen auf die Verhältnisse und Bedingungen.
00:19:49: Also die Klage, dass der Vorwurf wie kann mir das Schicksal das zumuten?
00:19:59: usw.
00:20:00: scheinen mir so Wege zu sein die Menschen wählen wenn sie nicht die Kraft finden und die Energie finden sich dem aushalten zu stellen
00:20:11: Schimpfen.
00:20:12: Wir fallen noch zwei Sachen an, eventuell also das eine wäre Verantwortung auf andere schieben oder Schuld wem anderen geben.
00:20:18: Also irgendwie so dann irgendwem suchen den man es überstülpen kann wo ich dann vielleicht auch nicht mehr Eigenverantwortung machen muss oder eben auch mal was aushalten und sagen du hast irgendwie
00:20:34: Die anderen sind Schuld, ne?
00:20:36: Und
00:20:36: deswegen muss ich das jetzt hier tun.
00:20:38: Aber dazu habe ich jetzt aber gar keine Lust.
00:20:40: Das würde für mich in den ersten Bereich des Fliehens gehören.
00:20:44: Also ich stelle mich nicht der Zumutung die es für mich bedeutet sondern Klage anderer an oder das Schicksal
00:20:54: und so dieses Ausweichen in... Ich weiß auch nicht Alkoholtrogen, Serien schauen.
00:21:03: Also so ganz was anderes machen?
00:21:06: Was kann man dazu zählen?
00:21:08: Ja also das ist eine Form der Entlastung wie man sich schnell einen guten Zustand verschafft.
00:21:13: Das was du jetzt ansprichst sind ja alles Möglichkeiten die wir uns in bestimmte Stimmungen hineinbringen können und diese Stimmung entlasten.
00:21:23: und damit muss ich quasi das Schwere oder das Zumutende oder das Anstrengende darin nicht aushalten oder mich dem stellen.
00:21:33: Also ja, das ist interessant.
00:21:35: Aushalten enthält auch sich dem Anstrengenden zu stellen und dann nicht gleich dem nachzugeben.
00:21:44: Alleine beim Sport wenn man einen nächsten Trainingslevel erreichen möchte, dann müssen wir uns diese Herausforderung stellen anders werden wir ihn nicht erreichen.
00:21:53: Ich glaube nicht dass man das deshalb alles übertreiben muss Aber es gehört eben zur Wesenstruktur des Lebens, wenn wir vorankommen wollen und uns den Dingen stellen wollen.
00:22:05: Insofern kann ich dem gut zustimmen was du sagst.
00:22:10: Du hast auch gesagt annehmen so eine Steigerungsform an Personalerfähigkeit von Aushalten also vom Aushalten ins Annehmen.
00:22:20: Wir spüren schon, wenn wir es sprechen oder annehmen.
00:22:23: Das klingt schon ein bisschen angenehmer finde ich.
00:22:27: Interessant ist auch das Wort nehmen also bei aushalten ist eher so und da gibt mir jemand was dass muss sich halt halten egal ob ich jetzt wollte oder nicht und das kann Ich oder kann ich nicht beannehmen etwas mir nehmen das ist viel aktiver von mir aus entschieden okay das nehme ich oder das nehme mich nicht.
00:22:44: das finde ich ganz interessant bei den worten.
00:22:46: was hat's mit diesen?
00:22:48: Ich weiß auch nicht, switch zu tun, Aushalten annehmen.
00:22:52: Wo ist der Unterschied?
00:22:54: Naja wenn ich aushalte bleibe ja dem was mich herausfordert noch mit oder stehe ich dem noch mit einer gewissen Neutralität gegenüber so würde ich es vielleicht mal sagen Ja das heißt die Frage Ist das jetzt meins nehme ich das zu mir oder halte es nur aus, die bleibt an der Stelle offen und im Annehmen glaube ich nämlich noch einen Schritt mehr zu mir.
00:23:24: Deswegen heißt es darin liegt für mich eine Aufgabe.
00:23:28: also insofern gehören oft Aushalten und Annehmen eigentlich zusammen Aber nicht immer gelingt uns das gleichermaßen und ich habe großes Verständnis dafür.
00:23:39: Ich kann mich an bestimmte Situationen entsinnen, die jetzt hier nicht zu genau beschreiben möchte aber wo Menschen unter schweren Bedingungen gelitten haben und dann mir gesagt haben also aushalten das kriege ich noch hin.
00:23:51: aber annehmen ist zu viel verlangt Und dass habe ich nachvollziehen können dass das dann zu viel ist.
00:23:57: Aber ich würde sagen annehmen heißt, ich nehme es als eine entweder als eine Gegebenheit die ich an der ich nicht vorbeikomme an und sage dann so ist das jetzt.
00:24:08: deswegen ist übrigens annehmen für mich was was höchst aktives passivisch gibt's das nicht?
00:24:15: Das ist höchsteaktiv etwas anzunehmen.
00:24:18: oder ich erkenne damit an dass es meine Herausforderung ist vor deren Aufgabe ich jetzt stehe Ja, und dann habe ich es als meine Herausforderung angenommen.
00:24:31: Und deswegen muss sich übrigens nicht zwingend etwas was ich annäme im Sachverhalt für gut heißen.
00:24:39: Es muss nicht zwingend von mir mit Gutem besetzt sein!
00:24:44: Und das kann trotzdem sein dass ich's als Schicksal... ...als Gegebenheit annähe weil ich ihm nicht ausweichen kann weil ich mich ihm zu stellen habe und weil es darin eine Aufgabe gibt, die ich zu tun habe.
00:25:00: Mir fällt – ich weiß nicht ein Beispiel – der langjährige Partner, Partnerin stirbt zum Beispiel oder das ist wahrscheinlich am Anfang eher ein Aushalten, ein irgendwie Durchhalten einzurechtkommen mit der Situation.
00:25:18: Mir kommt vor, wenn das in einen Annehmen übergeht und ich sagen kann okay mein Leben ist jetzt so ohne diesen Partner.
00:25:26: Und ich dann wieder zu leben beginne immer noch ein kleiner Stachel wenn ich an ihn denke und ja, ich werde immer da lieber empfinden.
00:25:35: Und das ist immer wieder kommt vielleicht auch so eine Art Trauermoment oder Phase.
00:25:40: aber trotzdem komme ich wieder so ins Leben und entdecke vielleicht auch dass es manchmal auch schön sein kann allein zu sein, eigene Entscheidungen zu treffen oder auch so erlebt man ja auch manchmal das Menschen dann plötzlich etwas bei sich entdecken dass vorher nie gelebt werden konnte.
00:25:59: Die kommen darauf an ich kann eh handwerken Frauen oder so.
00:26:03: Und es macht vielleicht sogar Spaß, aber da war etwas was vorher besetzt zwar immer von dem anderen Menschen und das ist jetzt deswegen nicht so dass man sagt na Gott sei Dank is der gestorben sondern ja bei meiner neuen Situation ist halt so und mit diesem Annehmen entdecke ich plötzlich Neues und das Leben wird auch wieder schön trotz so anders denke ich dabei.
00:26:23: Ja ich glaube was du damit ja beschreibst ist auch dass dann so ein Einvernehmen entsteht Und ich glaube, dass einvernehmen und das der Unterschied zum reinen aushalten, damit muss kein Einvernehmen entstehen.
00:26:39: Das bleibt mir gegenüberstehen aber ich halte es aus.
00:26:42: Ja?
00:26:44: Und indem ich's annehme, entsteht ein Einvernehmen und aus dem einvernehmen können neue Möglichkeitenräume erkannt werden und gesehen werden.
00:26:55: Ja, und wenn ich aushalte sage ich okay es steht zwar nicht in meiner Macht was zu verändern jetzt muss ich's also aushalten.
00:27:00: Und deswegen tue ich das auch.
00:27:03: aber es entsteht nicht.
00:27:05: autum es eröffnet sich nichts wegen dieser neue möglichkeitsraum und deswegen passiert vielleicht genau dass unterschiedliche was du gerade so schön in diesem Beispiel und Bild versuchst zu zeigen und uns zu sagen
00:27:19: Es wird wieder ein bisschen weiter bei Aushalten, habe ich das Gefühl.
00:27:22: Da ist alle Kraft auf das Halten und wenn es annehmen ist dann öffnet sich das Leben wieder und es können auch andere Themen mit reinkommen also beim Wandern zum Beispiel.
00:27:32: Wenn ich im aushalten Modus bin, dann bin ich nur noch auf okay Gipfel?
00:27:37: Ich schaff's, ich schaffs.
00:27:38: Wenn ich noch nicht so weit bin dass es im Aushalten ist sondern das Ganze gemütlich ist dann fallen mir vielleicht mehr auf die Vögel die zwitschern oder ich kann mich noch unterhalten mit jemandem oder so im aushalten Modus oder auch beim Marathon bin ich glaube nur noch drauf.
00:27:54: okay irgendwie komme ich ins Ziel.
00:27:56: Ja
00:27:58: genau völlig richtig.
00:28:00: ja.
00:28:00: also der Blick wird weiter und anders darin ohne zu leugnen ohne auch zum Beispiel das Schwere oder das Herausforderende da drin zu leugnen.
00:28:11: Ich glaube, dass hat mit dem Einvernehmen zu tun in das ich komme, ja?
00:28:16: Dass ich im Grunde... Im Grunde heißt annehmen ja mein Ja sagen.
00:28:20: Das ist ein Ja, dass kein anderer sagen kann.
00:28:22: Es kann nur ich sagen!
00:28:25: Und im Grunde nehme ich mich raus aus dem Widerstand und aus dem Gegenüber dazu.
00:28:33: Und trete in eine Beziehung, indem ich es zu mir nehme und aus diesem zu mir genommenen das Leben weiterlebe.
00:28:43: Deswegen entsteht ein anderes Klima.
00:28:48: Das merkt man auch bei Menschen die Schweres erlebt haben ob sie es angenommen haben oder nicht.
00:28:54: Und ich finde das immer so wichtig, deutlich zu machen dass das nicht bedeutet das toll zu finden was man da erlebt hat oder vielleicht tragen muss als Schicksalsflag Das ist eine ganz andere Frage.
00:29:07: Deswegen verstehe auch, dass man das beklagen kann und sagen kann Es ist echt blöd Dass mich das eraltet Ja?
00:29:15: Und das bleibt blöd.
00:29:16: ja wenn's nicht was schönes isst und uns alles weg nimmt usw.
00:29:20: dann IST DAS Ja, traurig oder eben ein Ärgernis.
00:29:25: Und trotzdem wenn ich es annehme lebe ich aus einem Einvernehmen mit der Tatsache dass mir das jetzt als einen ja... Als ein Stein in den Weg gelegt ist oder als eine Gegebenheit gegeben ist aufgegeben ist mit der ich umzugehen habe.
00:29:45: Ich glaube so ist das im Leben.
00:29:47: Ich würde da gerne, ich glaube es ist ein guter Moment um auf dieser anderen Seite von Aushalten zu kommen.
00:29:55: Also tatsächlich, wenn wir jetzt sagen aushalten ist ein auch anstrengender Zustand dann wird klar dass es manchmal Momente gibt wo man sagen muss so als ist aber genug ausgehalten weil wenn sich nichts ändert oder wenn das Ziel tatsächlich irgendwie nicht zu erreichen ist, dann muss man da vielleicht auch was dran ändern.
00:30:18: Oder wenn ich jahrelange in einem Zustand verhaare wo ich irgendwas aushalte?
00:30:22: Ich möchte dazu gerne einen Teil aus diesem E-Mail vorlesen dass wir bekommen haben weil ich finde es sehr gut ausgedrückt diese Frage worum es da geht also der Scharraf schreibt Wenn man gewisse Sachen oder Situationen aushält und sich nichts oder man zum Beispiel auch sehr Job in einer Position, nicht in der Position ist etwas zu verändern.
00:30:47: Man hat vielleicht einen Missstand schon mehrmals angesprochen und verschiedene Sachen ausprobiert aber es verändert sich nichts.
00:30:54: Wie lange muss man aushalten?
00:30:56: Wie lange ist es auch sinnvoll oder gesund?
00:31:00: kann das auch ungesund werden wenn man immer nur aushält?
00:31:03: Oder ist dann der Zeitpunkt gekommen einen anderen Weg einzuschlagen diese Sache, diesen Ort.
00:31:10: So schwer es einem vielleicht auch fällt zu verlassen zum Beispiel zu kündigen ja das ist so seine Frage oder gibt's auch an diesem Punkt noch andere Wege?
00:31:20: also ist dann verlassen das Richtige?
00:31:23: Oder kann ich indem wenn nix veränderbar ist immer noch in dem aushalt modus bleiben oder verharren?
00:31:32: was sagst du dazu?
00:31:34: Ich finde dass is eine sehr anspruchsvolle frage Und ich glaube, wir werden sie wahrscheinlich mit verschiedenen Zugängen und auch Aspekten beantworten müssen.
00:31:47: Also was sich erstmal wichtig finde in diesem Gedanken der auch dort beschrieben wurde ist so dieses Ich habe mich eingebracht mit dem was mir wichtig ist.
00:31:59: Ich glaube das erste ist wenn wir etwas aushalten stehen wir immer auch vor der Frage haben wir es nur auszuhalten?
00:32:06: Oder welchen Beitrag haben wir eigentlich zu leisten, dass etwas anders werden kann?
00:32:12: Besser werden kann oder zumindest in ein Bewusstsein kommt.
00:32:16: Damit es vielleicht eine anderen Lösung einem anderen Miteinander zugeführt werden kann.
00:32:22: Also das ist ja die Frage nach der eigenen Verantwortung und von daher glaube ich ist wahrscheinlich einer der ersten Punkte Wenn wir über das Aushalten sprechen, dass wir erstmal beobachten wie etwas ist.
00:32:35: Nicht sofort agieren sondern uns bewusst werden was ist denn hier eigentlich los und womit hängt es zusammen?
00:32:41: Dass ich das so erlebe wie ich das erlebe hat das wirklich mit äußeren Ungerechtigkeiten zu tun?
00:32:47: bin Ich überempfindlich und so weiter.
00:32:50: also ich glaube ein erster Schritt wird immer darin bestehen sich zu klären Womit das eigentlich zu tun hat dass ich das Erlebe so erleben wie ich Das erlebe weil das können ja verschiedene Quellen sein, aus denen dieses Erleben sich speist.
00:33:05: So jetzt unterstelle ich mal da gibt es wirklich etwas draußen in der Welt also in dem wo ich gerade bin vielleicht an der Arbeit vielleicht mit einem anderen Menschen und so weiter wo ich merke dass stimmt einfach für mich nicht.
00:33:19: Ja und ich finde ich habe auch auf mich gut geguckt aber Ich find das einfach unfair und so ist das nicht in Ordnung.
00:33:25: Und dann würde ich sagen ist ja das übliche und das normale, dass wir in der Regel uns positionieren.
00:33:32: Also Stellung nehmen.
00:33:33: Und sagen damit bin ich nicht einverstanden oder so... Damit geht es mir nicht gut!
00:33:39: Ich bitte das zu berücksichtigen usw.
00:33:42: Das heißt Wir bringen uns ein mit den Dingen die für uns eine Bedeutung haben.
00:33:46: Oder gehen in einen Dialog und wenn wir dann das Glück haben, dass in dem Dialog der andere hinhört und sich berühren lässt und bewegen lässt Dann glaube ich, ist das ja eine gute Prämisse, dass sich was ändern kann.
00:34:00: Ja?
00:34:01: Also insofern wäre das der erste Schritt würde ich sagen den wir typischerweise zu gehen haben.
00:34:08: Jetzt hören wir aber in der Frage dieser Mail eigentlich dieses Ich habe das angesprochen, ich hab mich reingegeben und desgegenüber nimmt es nicht auf kann sich darauf nicht einlassen, weiß ich jetzt nicht will sie darauf nicht Ein lassen oder wie auch immer vielleicht entwertet es das sogar und so weiter.
00:34:28: dann stehe Ich ja vor der schwierigen Frage dass etwas was mir wichtig ist Nicht gehört wird also was für mich essentiell ist nicht gehört wird.
00:34:38: Dann stehen wir wieder vor einer frage.
00:34:40: Was mache ich denn jetzt damit?
00:34:43: Bleibe ich oder gehe ich?
00:34:46: Muss ich noch lauter werden?
00:34:47: und so weit Ja.
00:34:50: Und jetzt kommt es, glaube ich, darauf an.
00:34:54: Ein Aushalten braucht nach meinem Dafürhalten immer ein Wofür.
00:35:01: Also das heißt wofür machte Sinn etwas auszuhalten?
00:35:07: Das kann ja sein dass sich so eine tolle Arbeit habe die so spannend ist mit ihren Herausforderungen und Anforderungen dass ich meinen wegen diesen Kollegen oder einen vorgesetzten Ertrage und Aushalte, obwohl ich dem wie er mit mir umgeht oder mit anderen umgeht gar nicht zustimmen kann.
00:35:31: Weil mir das den Raum eröffnet etwas tun zu dürfen und zu können was sich ohne diese Arbeit noch nicht tun könnte.
00:35:40: Und so könnte ich mir vorstellen, dass ich etwas aushalTe.
00:35:44: wenn es etwas gibt Sagen wir mal wertvoll macht oder sinnvoll macht, so müsste man sagen.
00:35:53: Ja?
00:35:53: Für das ich das ertrage und damit aushalte.
00:35:58: Schwierig wird es glaube ich wenn dieser Sinn verloren geht.
00:36:02: Oder wenn das was diese Person macht mich auch in dem behindert was sich da tut.
00:36:07: also wenn ich dass was ich so sinnvoll finde gar nicht mehr tun kann weil da genau das Problem wird weil ich ständig da beschnitten werde weiß jetzt nicht genau aber
00:36:19: Dann verliere ich ja eigentlich diese Sinnperspektive,
00:36:22: weil
00:36:22: sie als Möglichkeitenraum mir dann nicht mehr zur Verfügung steht.
00:36:26: Oder übrigens noch eine weitere Idee wenn die Erwiderung so verletzend ist dass sie entwürdigend ist und dann entsteht irgendwo die Frage Ist es richtig mich in dieser Weise demütigen zu lassen nur um eines anderen Ziele zu wählen?
00:36:46: Ja, und da werden wir irgendwann auch aufgrund unseres Selbstwertes und der Achtung selbst Achtungen wahrscheinlich sagen müssen Nein das geht nicht.
00:36:54: Das kann ich mit mir nicht machen lassen.
00:36:56: Ich würde auch vielleicht sagen Wenn ich bemerke, dass ich ins Annehmen kommen kann dieser einen Situation zum Beispiel.
00:37:02: Blöder Kollege, blöde Kollegin ganz schwieriger Chef-Chefin oder so irgendwas was es halt auch immer ist.
00:37:09: Ich denke wenn ich jeden Tag in diese Arbeit gehe und vorher schon angespannt bin und gestresst und in diesem Aushaltemodus da nicht rauskommen, aus dem Schwierigen oder ständig darauf fokussiere.
00:37:22: Oder das auch nicht loslassen kann bei jeder Sache die er dann sagt eh wieder ins Aufregen gehe oder so obwohl mir vielleicht meine Arbeit Spaß macht aber ich so drauf fokusiert bleibe wie blöd der oder die ist oder so.
00:37:36: Ich glaube das könnte auch ein Moment der Entscheidung.
00:37:39: Oder wenn ich jeden Tag am Abend so angestrengt bin, dass sich meine Hobbys oder so alle gar nicht mehr machen kann weil ich mich solange erholen muss.
00:37:46: Weil das so mühsam ist könnte auch vielleicht ein Hinweis darauf sein zu sagen okay sehen wir es zwar noch da aber das geht mir so an meine auch vielleicht schon dann körperlichen Grenzen.
00:37:59: ja
00:38:00: dass es nicht mehr geht
00:38:03: Ja, aber da würde ich interessanterweise sagen, sollte man und könnte noch eine Schleife drehen.
00:38:10: Und die heißt wenn ich das so intensiv empfinde ist es wirklich aus der Struktur dieser Szene oder dieses Geschehnes erklärbar.
00:38:21: also Ich werde so verletzt dass es mich diese Kraft kostet bis ich mich wieder berappelt habe.
00:38:27: Oder trage auch ich einen Teil dazu bei indem mir etwas so wichtig ist, dass ich gar nicht in einen Spielraum komme zuzulassen das der andere das gar nicht geben kann.
00:38:40: Also ich will mal ein Beispiel versuchen.
00:38:41: ja es könnte sein, dass jemand wirklich despektierlich als Vorgesetzter oder als Kollege mit einem umgeht.
00:38:48: Das ist hier an sich nicht in Ordnung.
00:38:51: Leider passiert es sehr häufig auch im Arbeitsleben und wenn wir jetzt jedes Mal das ins Zentrum stellten dann würden wir vielleicht die Aufgaben, die wir noch miteinander tun und der Job den ich eigentlich machen möchte gar nicht machen können weil ich mich immer daran aufhalte dass der doch jetzt despektierlich mit mir umgegangen ist so.
00:39:15: Und jetzt macht es nach meiner psychotherapeutischen Erfahrung extrem viel aus ob ich das brauche dass ich anerkannt werde und gesehen werde und dass man mit mir respektvoll umgeht Ob ich das brauche oder ob ich sage, ich kann es auch mal aushalten wenn jemand anders ist weil ich zu mir stehen kann und eine gewisse Unabhängigkeit in mir trage.
00:39:43: Dann glaube ich werde ich etwas weniger Empfindlichkeit in diese Szene und in diese Situation hineintragen.
00:39:50: die bleibt an sich nicht in Ordnung ja?
00:39:53: Das werde ich auch spüren.
00:39:55: Aber ich glaube, ich komme in eine andere Gelassenheit und Unabhängigkeit dazu.
00:39:59: Und dann sollte ich überlegen ist das jetzt sinnvoll zu gehen oder kann ich doch bleiben?
00:40:05: Weil ich irgendwie eine Unabhängigkeit zum Geschehnens des Anderen habe.
00:40:11: Das scheint mir sehr entscheidender Schlüssel zu sein.
00:40:15: Man könnte auch sagen... Trigger.
00:40:18: und ist es jetzt die richtige Zeitpunkt für Psychotherapie, um mal zu schauen.
00:40:23: Was steckt da dahinter?
00:40:25: Und warum hänge ich so an jetzt?
00:40:29: Aber natürlich auch das möchte ich der Korrektate halber mit erwähnen Es gibt genau das Gegenstück dazu dass Menschen ständig aushalten und sie meinen das sei aushalten aber in Wirklichkeit sollten sie Position beziehen.
00:40:46: Das ist für mich noch der letzte Teil vom Aushalten.
00:40:51: Wann wird Aushaltend zum Coping und keine Leistung mehr?
00:40:55: Ich kenne das von mir selber auch.
00:41:03: oder was zu verändern.
00:41:05: Viele Leute schauen ja, die Veränderungen haben Angst vor neuem oder mal wo rauszugehen und dann bleibe ich halt im Aushalten und durchdrucken und geht schon ... Und man schummelt sich so ein bisschen durchs Leben und dann ist der Aushalt nicht mehr das, wovon wir vorher gesprochen haben?
00:41:24: Ja richtig!
00:41:25: Dann ist Aushalten eigentlich Leugnen Ja, also ich blende was weg.
00:41:30: Weil etwas anderes eigentlich das Eigentlichere ist nämlich... ...ich scheue die den Konflikt.
00:41:37: Ich scheue sie auseinandersetzen.
00:41:38: und jetzt müsste man wieder gucken was macht den konflikt gefährlich?
00:41:41: vielleicht das Wohlwollen zu verdienen?
00:41:44: Vielleicht die Nähe und das Miteinander zu verlieren.
00:41:48: Das sind so die Hauptgründe glaube ich in denen an die man da gerät.
00:41:54: aber ich glaube es ist richtig auszuhalten bedeutet nicht zwingend deshalb keine Auseinandersetzung zu führen.
00:42:04: Ja, sondern ich würde sagen auch wenn ich die Auseinandersetzung führe, führe ich sie ja deshalb weil ich etwas aushalte.
00:42:13: aber ich halte aus indem ich mich stelle und ich stelle mich in dem ich mich einbringe.
00:42:19: und was sage so?
00:42:21: dann würde ich sagen wann macht es jetzt gar keinen Sinn mehr auszuhalten?
00:42:27: Wenn im Grunde die Werte, für die es sich lohnt auszuhalten gar nicht mehr gegeben sind.
00:42:38: Also wenn der Sinn verloren geht wozu soll ich etwas aushalten was nicht in Ordnung ist oder was nicht gut ist?
00:42:45: und ich finde dann muss man gehen?
00:42:47: Ja also du hast gesagt leugnen Gegenstück.
00:42:53: Also die Frage, die ich mir stellen muss ist bei so einem schon längeren Aushalten bin ich tatsächlich im aushalten oder leugnen oder davon laufen und mich nicht stellen?
00:43:02: und das ist wahrscheinlich was wo mal erstmal einen Schmerz hat sich selbst gegenüber zuzugestehen.
00:43:09: okay eigentlich bin ich ja nicht die tapfere Aushalterin die gelobt werden muss sondern eigentlich drücke ich mich davor hier mal in die Verantwortung zu gehen oder ins Zu mir stehen.
00:43:22: Ja auch, es kann ja auch ein für mich Eintreten sein.
00:43:25: ewig lang Kann ja auch im Beziehungsleben modern Freundschaften sein.
00:43:29: wenn ich Auch mit Angeblich besten Freundin Wenn Ich immer nur die Machen Lass und nie Mal Mich Trauer zu Sagen Du ob ich Jetzt auch gern mal anders Dann Hat das Ja was Mit Mir Zu tun?
00:43:42: Ja Absolut Richtig Ja.
00:43:45: Und Vielleicht ist Die milde Form der Leugnung dann Das Bagatellisieren.
00:43:49: Man sagt sich dann selbst, ach ist ja nicht so schlimm.
00:43:52: Ach ob wir das machen oder dass machen kommt ja auch nicht so drauf an können wir ruhig und in Wirklichkeit ist es doch anders erlebt.
00:44:00: nur man traut sich nicht das einzunehmen.
00:44:03: Ja und damit belügt man sich auch selbst.
00:44:06: vielleicht können wir so sagen wann ist das aushalten?
00:44:08: Nicht den ordnung wenn ich kleiner werde Wenn ich verschwinde wenn ich im aushalten Verschwinde ja weniger werde Dann stimmt was nicht.
00:44:20: Wenn es ein personaler Akt ist, werde ich nicht kleiner!
00:44:24: Im Gegenteil... Ich glaube, ich erlebe mich sogar in einer Fähigkeit und damit in einer impositiven Sinne Mächtigkeit.
00:44:32: Es ist etwas Starkes auszuhalten.
00:44:36: Nicht was zwingen das?
00:44:37: Das ist schon wieder das oben drüber.
00:44:39: Das meine ich auch nicht.
00:44:41: Ja und insofern kann man eigentlich an der Weise, wie man damit umgeht.
00:44:45: Und wie die sich erleben lässt.
00:44:47: Daran kann man ermessen ob es stimmt oder nicht.
00:44:53: Um wieder zum Sport zu kommen fällt mir da ein wenn ich nichts gut halte und ins Hohlkreuz gehe oder so zb.
00:45:00: Oder ich merke die Muskeln wachsen nicht oder die Kondition wird nicht mehr dann mache ich irgendwas falsch Dann bin ich nicht am richtigen Weg.
00:45:08: Ah ja siehst du das ist interessant?
00:45:10: Ja, genau.
00:45:12: Ich glaube übrigens diese ganzen Dinge haben immer auch eine körperliche Komponente wie alles menschliche Leben, seelische Leben und erleben und geistiges Ringeln immer auch ne Körperlichkeit hat.
00:45:24: Genau.
00:45:24: Also da kann man sich ja auch kaputt machen mit einem falschen Aushalten oder einem Pseudo-Aushalten wenn es eigentlich was anderes ist.
00:45:32: Sollen wir's dabei stehen lassen?
00:45:36: Ja!
00:45:37: Ein schönes Thema.
00:45:38: sehr herzlichen Dank an den Menschen, der uns hier dieses Thema angefragt hat und wir freuen uns über weitere Anfragen dieser Art.
00:45:48: Das inspiriert uns auch etwas unorthodoxe über diese ganzen Themen zu reden.
00:45:55: Genau!
00:45:55: Wir haben ja noch zwei oder drei andere E-Mails schon in der Schleife für etwaige Themen.
00:46:04: Manchmal passt es so ein Eine Frage auch nicht vielleicht für ein ganzes Thema oder da müssen wir noch schauen, wie wir es gut verpacken.
00:46:10: Aber grundsätzlich ... Und in dem Fall war das eine super Anregung und es zeigt wieder mal... Es hat zu viel Seiten ein Thema, oder?
00:46:21: Also so Pole!
00:46:25: Und man kann nicht so schnell sagen Ja ja, Aushalten ist gut, naja, man muss genauer hin schon.
00:46:32: Also wirklich von allen Seiten auf das Phänomen gucken.
00:46:35: Das ist ja das, was uns hier auch wichtig ist mit dem Podcast dass wir versuchen wirklich den vielschichtigen Aspekten gerecht zu werden.
00:46:43: die wird zumindest da drin sehen und das Leben funktioniert nicht mit schlichten einfachen Antworten.
00:46:50: am Schluss brauchen wie immer eine kraftvolle antwort.
00:46:52: Ja die brauchen wir damit wir gut im lebens stehen.
00:46:56: Aber gute Antworten werden wahrscheinlich den verschiedenen Facetten immer Rechnung tragen, die darin eine Bedeutung haben.
00:47:02: So verstehe ich das jedenfalls.
00:47:06: Ja, ich habe jetzt auch
00:47:21: eine schöne Reise gemacht und da hat es auch mal geregnet.
00:47:24: Und dann sind wir im Regen unterwegs gewesen und dann ging es auch auszuhalten dass der Windpfiff und jetzt der Regen uns alle ein bisschen nassgemacht hat.
00:47:32: Jetzt ist die Frage gibt man die Unternehmung auf oder bleibt man dran?
00:47:36: Und sagt Na gut!
00:47:37: Dann geht man halt dem Regen spazieren.
00:47:39: ja und insofern glaube ich das ein tolles Thema.
00:47:43: also Auszahlten ist eine wichtige Fähigkeit des Menschen Und wir sollten sie gut erlernen.
00:47:49: und allen Eltern möchte ich Mut machen, auch Kinder zu ermuntern sich demzustellen.
00:47:56: Und Herausforderungen auszuhalten und nicht zu schnell zu entlasten weil man meint den Kind damit etwas Gutes zu tun.
00:48:04: Ich glaube man hilft dem Kind sehr in die Fähigkeit der Selbstregulation hineinzuwachsen.
00:48:10: Das müssen wir erwerben das ist uns nicht aus der Wiege heraus hineingelegt Und dann sollten wir diesen Punkt erkennen, wo wir sagen jetzt geht es nicht mehr ums Aushalten sondern jetzt geht's um entweder Stellung beziehen Position einnehmen auseinandersetzung wagen oder Jetzt ist der punkt erreicht an dem wir zu sagen haben hier ist Ende der fahren stange.
00:48:37: Ich habe jetzt mich dem gestellt.
00:48:40: Jetzt gehe ich.
00:48:43: Man muss nicht in allen Situationen bleiben, bloß weil sie so sind wie sie sind.
00:48:48: Wir können noch gehen und deswegen ist ein wichtiger Punkt geht es darin um etwas was mich lebendiger größer stärker usw.
00:48:59: werden lässt?
00:49:00: Und wenn wir das nicht mehr finden dann glaube ich fehlt der Sinn in existenzieller Hinsicht, aber auch im psychologischer Hinsacht weshalb wir aushalten sollen.
00:49:10: Und dann gibt es andere Räume, in denen wir leben können weil sie uns zum Leben verhelfen und dem lebendig sein dienen.
00:49:20: Ja und Mama kann auch Radfahren im Regen zum Beispiel sehr lebendig machen habe ich auch schon ein paar mal erlebt.
00:49:27: Also dieses, man kann ja gleich mal üben und ich finde mit Wind und Wetter und so das ist so eine tolle Sache zu üben.
00:49:33: Und ich hab einmal erlebt als beim nach Haus fahren Ich bin immer mit dem Fahrrad unterwegs hat es plötzlich zu schütten begonnen und ich habe mir gedacht Das mache ich jetzt, soll ich mich jetzt irgendwo unterstellen und ewig lang warten.
00:49:44: Da hatte ich irgendwie nicht Lust dazu.
00:49:46: Dann habe ich meine Schuhe in den Rucksack gepackt und bin einfach im Regen.
00:49:50: Und das war dann irgendwann ... weil es mir wurscht war, ja?
00:49:54: Weil ich mir gedacht habe, es ist mir jetzt einfach egal ob ich nass werde oder nicht.
00:49:57: Ich fahre eh nach Hause und da war das plötzlich lustig!
00:50:00: Und das fand ich auch so eine schöne Erfahrung.
00:50:03: oder von etwas, ich hätte jetzt ausweichen können und stundenlang oder herum jammern und hab's dann nicht gemacht Erfahrung.
00:50:12: Und ich konnte eh zu Hause duschen mein Gott, also...
00:50:15: Ja ja und guck mal du hast eigentlich nicht nur den Regen ausgehalten sondern du hast ihn sogar angenommen und dadurch konntest du zu einer neuen Erfahrung finden.
00:50:25: Eigentlich ein tolles Beispiel!
00:50:27: Also dafür finde ich kann man echt anfangen zu üben oder auch so im Urlaub das habe ich glaube ich hier erzählt.
00:50:31: letzten Urlaub war das Wetter oft schlecht ist die erfahren machen wir auch öfter.
00:50:34: es war so viel windig und irgendwann hab ich mir gedacht okay Das ist hier so, was kann ich mit dem Wind machen?
00:50:42: oder also sich auf das einlassen und irgendwie beschließen okay.
00:50:47: Das gehört dazu und es hat vielleicht auch lustig gesagt oder ich bin stolz auf mich.
00:50:51: Also da kann man einfach anfangen.
00:50:55: Toll!
00:50:55: Ja, Wahnsinn.
00:50:56: Was halt annehmen oder?
00:50:58: Genau.
00:51:00: Das wäre der Tipp an alle.
00:51:03: Ganz lebensfraktisch.
00:51:04: Genau.
00:51:05: Weil Wetter kann man tatsächlich ja nicht ändern oder?
00:51:07: Das ist wirklich, finde ich gut zum üben, Wetter!
00:51:10: Weil wie oft regen wir uns übers Wetter auf oder?
00:51:12: Aber es bringt genau nix.
00:51:16: Naja als ob das Leben dahinter steckt dann noch eine ganz tiefe andere Wahrheit nämlich als ob dass Leben nur dazu da ist unseren Erwartungen zu folgen.
00:51:25: Okay.
00:51:26: Gut, also bevor wir jetzt Podcast-Teilswahl aushalten, anfangen hören wir dann doch auf... Man merkt uns fällt noch viel dazu ein aber es gibt halt auch einen Ende und das muss man auch raushalten dass man irgendwann nichts mehr sagt.
00:51:39: genau okay danke schön Christoph.
00:51:42: Ja Danke dir Veronica
00:51:44: Für das Gespräch.
00:51:44: du sagst uns jetzt noch bitte die E-Mail Adresse unter der morgen uns erreichen kann Mach
00:51:49: ich wie immer gerne post et fragen minus des-menschseins.de.
00:51:57: Dort könnt ihr uns hinschreiben und dann freuen wir uns über Rückmeldung!
00:52:02: Und wir antworten auch, und wir freuen uns auch über eine vielleicht eine Bewertung.
00:52:06: wenn ihr gerne zuhört ist es auch schön und hilft mal ein Sternchen oder mehr zu vergeben oder den Podcast weiterzuempfehlen an Freunde und Bekannte.
00:52:18: gut dann bis bald tschüss.
00:52:21: Dankeschön tschüs.
00:52:27: Fragen des Menschseins.